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  1. RDB003: Feminismus – Malik Aziz fragt Katrin Rönicke

    Vielen Dank für den (lange angekündigten) Podcast!

    Nun habt ihr so viele Themen angerissen, zu denen mir auch immer noch ein Kommentar eingefallen ist, dass ich im Prinzip schon wieder alles vergessen habe, was ich sagen wollte. 😉

    Ich stimme euch definitv praktisch vollkommen zu.

    Auch ich bin totales Westkind (anscheinend nur ca. 40km östlich von Malik aufgewachsen). Obwohl meine Mutter zur Kinderbetreuung fast 12 Jahre lang ihren Job hat ruhen lassen und mein Vater nie gekocht oder Wäsche gewaschen hat (vereinfachte Darstellung, trifft es aber sehr gut), haben sie mir irgendwie die Idee der Gleichberechtigung beigebracht. Für mich war das von Anfang an selbstverständlich. Natürlich tappe ich ständig in irgendwelche Vorurteile, merke das aber doch hoffentlich relativ oft. Solche Podcasts wie eurer helfen mir dabei, noch mehr davon zu erkennen.

    Wenn ich zurück denke, dann ist mir von meinen Eltern auch nie das Signal gegeben worden, dass ich nicht mit „Mädchensachen“ spielen darf. So hatte ich beispielsweise auch Puppen. Das hat dann aber das weitere soziale Umfeld besorgt. So erinnere ich mich konkret, dass ich zu Grundschulzeiten (1. Klasse?)

    mal Nagellack auf einem Finger hatte, weil mich das irgendwie fasziniert hat. Eine tiefere Bedeutung hatte ich dem überhaupt nicht beigemessen, meine Mutter hatte es aber wohl schon geahnt: Sofort am nächsten Tag wurde von den anderen Kindern in der Klasse meine Identität in Frage gestellt („du bist ein Mädchen“, etc.). Unterstützung oder Akzeptanz gab es keine. Damals konnte ich damit absolut nicht umgehen, habe den Nagellack schnellstmöglich entfernt und nie wieder „Mädchenkram“ gemacht.

    Einige der Themen frustrieren mich beim Zuhören richtig, gerade wenn es um Vorurteile und Alltagssexismus geht.

    Zu euren Karnevals- und Clubgeschichten fiel mir sofort die aktuelle Diskussion um Neujahr in Köln ein: Auf einmal tun alle so, als würden bei „uns“ nicht ständig Frauen ungefragt angefasst. Jetzt, wo es Ausländer gemacht haben, ist es auf einmal ein Thema und alle finden es schlimm. Und gerade im (kölner) Karneval scheint das ja leider seit Ewigkeiten trauriger Standard zu sein. Das ist eine Scheinheiligkeit, die mich wirklich frustriert.

    Was die Diskriminierung von Männern angeht, so sehe ich die durchaus auch. Natürlich ist das nicht mit dem zu vergleichen, was Frauen sich täglich antun müssen, aber das heißt nicht, dass es kein Problem ist oder dass Frauen nicht zu Diskriminierung fähig sind (einige scheinen das tatsächlich zu denken).

    Insbesondere sehe ich das Problem im Bereich Pflege und Kinderbetreuung: Als Vater versuche ich mir die Kinderbetreuung mit meiner Frau wirklich fair zu teilen. Wenn ich allerdings mit meinem Sohn alleine irgendwo hin gehe (Tagesbetreuung, Kinderarzt), dann habe ich schon den Eindruck, komischen Blicken ausgesetzt zu sein und dass mir jegliche „Kinderkompetenz“ abgesprochen wird. Um mich rum sind dann quasi nur Mütter und auch männliche Kinderbetreuer/Tagesväter kann man praktisch nicht sehen.

    In meinem Zivildienst war ich bei einer ambulanten Tagespflegeeinrichtung. Dort gab es genau einen männlichen Altenpfleger. Und der hatte wirklich Probleme, eine Tour zu planen, weil viele nicht von einem Mann gepflegt werden wollten – Männer UND Frauen. Auch ich selbst habe diverse Male beim Baden von Patienten geholfen – allerdings bei keiner einzigen Frau. Die Vorurteile und Verhaltensmuster sitzten da leider sehr tief.

    Zum Thema Arbeit und Kinder: Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin schon sehr froh, dass Männer und Frauen dort einfach ohne Diskussion gleich bezahlt werden und jeder weiß auch grob, wie viel das ist. Erfahrungen in der „freien Wirtschaft“ habe ich nie gemacht.

    Auch bei der Kinderbetreuung habe ich da insofern Glück, als dass mein Arbeitgeber ein familienfreundliches Image pflegen möchte. Meinen Wunsch, einige Tage pro Woche von daheim zu arbeiten, konnte also keiner ernsthaft ablehnen. Trotzdem habe ich deutlich das Augenrollen meiner direkten Vorgesetzten gesehen, als wir das diskutiert haben. Einer Frau/Mutter passiert das glaube ich so nicht, da wird das einfach erwartet.

    http://blog.richter.fm/podcast/20160303/redebedarf-feminismus-katrin-roenicke

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  2. #gt5315 Apple Watch - ein halbes Jahr im Test

    #gt5315 Apple Watch - ein halbes Jahr im Test @GeekTalk_CH Ein halbes Jahr nach dem erscheinen ein Feedback zu der Apple eigenen Smartwatch

    http://geektalk.ch/2015/10/31/gt5315-apple-watch-ein-halbes-jahr-im-test/

    —Huffduffed by voodx

  3. 2 Was Podcasts von der Zukunft lernen können | re:publica

    Podcasts sind Nische. Podcasts sind Technikkrams. Podcasts sind reine Männerveranstaltungen. So hallte es im vergangenen Jahr der deutschen Podcast-Szene entgegen – die doch einst ob ihres Brecht’schen Ansatzes hoch gelobt und der so viel potenzielles Potenzial zugeschrieben wurde. Die gleich mitgelieferte Lösung: Die ganzen Macher (plus die wenigen Macherinnen) mögen sich bitte Mal die US-Szene zum Vorbild nehmen. 

     

     

    Falsch. Alles falsch. 

    Claudia und Ralf schlagen etwas viel konsequenteres vor: Orientiert Euch an der Zukunft! 

    Das birgt gewisse Risiken: nicht alles läuft vielleicht gut. Wir scheitern. Wir lernen. Wir machen Podcasts besser. Und produzieren dabei auch noch ziemlich gute Inhalte. Aber wir warten hierzulande nicht einfach podcastend auf die Zukunft.

    Sie wird schon gelebt: In Projekten wie Podlove, Ultraschall, dem Sendezentrum und kollaborativen Experimenten wie Der Sender oder dem Radiobüro. Eine lebhafte Community gestaltet und erfindet weiter – allein die Sendegate.de Plattform hat binnen drei Monaten mit 500 aktiven DiskutantInnen einen Vernetzungsgrad erreicht, von dem die deutsche Bloggerszene nur träumen kann. Und trotz dem chronischen Vorwurf der Technikfixierung haben eben auch Metadaten, Workflows und Produktionsstandards eine Menge mit unserer Zukunfstfähigkeit zu tun.

    Was wir dabei schon gelernt haben, was wir noch zu tun haben: Das zeigt dieser Talk. 

    https://re-publica.de/session/was-podcasts-zukunft-lernen-koennen

    —Huffduffed by voodx

  4. Die Wahrheit #021 – Computerspielefrauenbild

    Es ist etwas ernüchternd wie hier über das neue Tomb Raider geschrieben und gesprochen wird. Ja, Lara Croft wird realistischer dargestellt, aber durch ihre immer noch sehr großen Brüste und ihr super hübsches Äußeres, wäre sie in einer echten Uni mit Sicherheit vielen Blicken ausgesetzt und noch mehr (Sexismus würde auch auftreten). Ihr Aussehen hat sich von einer künstlichen Polygonfrau mit unrealistisch großen und eckigen Brüsten zu einem besonders attraktiven Mädchen gewandelt, welches eigentlich viel eher dazu taugt ein funktionierendes Sexualobjekt für ebenso eher junge männliche Spieler zu werden. Ein hoch auf den Fortschritt bei der Computergrafik.

    Sexualisiert wird sie im Spiel allerdings tatsächlich nicht. Das ist gut und daran “Schuld” ist das Setting des Spiels, wo Lara eben am Anfang ihrer Abenteurerkarriere steht und Gefühle zeigt, verletzlich ist und so weiter. Doch an dieser Stelle kann man STOP sagen, denn alle Teilnehmer dieser Sexismus Debatte oder was auch immer das sein soll, haben wahrscheinlich aus Zeitmangel dieses Spiel nicht bis zum Ende gespielt. Man freut sich halt einfach schon, wenn mal ein Triple AAA Titel mit weiblicher Hauptrolle erscheint, aber das allein ist eigentlich noch lange nicht ausreichend. Im Fall von Tomb Raider ist es sogar einfach nur eine Mogelpackung.

    Einige Stunden nach dem Spielbeginn hat Lara dann ja total traurig ihr erstes Reh getötet und ist in Rekordzeit zum Massenmörder mutiert, ups ich meine zur Massenmörderin. Die EntwicklerInnen des Spiels haben sich nicht nur Mühe dabei gegeben besonders “realistische” (Euphemismus-alarm!) Sterbeanimationen und mit dem Gameplay verwobene Momente der schmerzhaften Selbstverstümmelung einzubauen, sondern sogar die ganzen Kampfszenen sind sehr blutig gestaltet worden und tja eben sooo realistisch. Welche Studentin würde in der realen Welt nicht mit einer Eisaxt etwa 20 Söldnern von hinten in den Schädel hacken damit das Blut nur so spritzt und dann im Laufe des Spiels mit einer AK47 sicher 300 Menschen töten. Wahrscheinlich ist es bei dem Reh einfach viel trauriger gewesen, aber hey abgesehen von der Scriptsequenz ist es auch vollkommen egal wie viele Tiere man wegballert, emotional reagiert sie dann nicht mehr. Bei mir entsteht eine starke ludonarrative Dissonanz beim Spielen und ich bin ganz sicher nicht mehr zur Suspension of Disbelief in der Lage. Anders ausgedrückt: das Gameplay steht in direktem Widerspruch zur Story und wem das total egal ist, dem ist auch die Frauenrolle total egal.

    Lara fällt so vollkommen aus der Rolle, dass ich meine Kopf schütteln muss, wenn das als Fortschritt im Game Design gesehen wird. Sogar die Entwickler haben sich dafür quasi entschuldigt und zugegeben, dass das Gameplay nunmal Vorrang hatte. Denn was will die

    Zielgruppe? Einfach nur Ballerspiele! (Nicht Abenteuer oder Exploration). Die Lara Croft im Spiel sieht zwar weiblich aus und jammert ein bisschen mehr, aber ansonsten ist sie nichts weiter als ein sehr maskuliner kaltblütiger Killer wie aus Gears of War, Call of Duty oder gar God of War, nur dass diese Spiele eben nicht vorgeben etwas anderes zu sein und damit ehrlicher sind. Vielleicht sind es bei mir auch sehr enttäuschte Erwartungen, aber früher konnte man ein Tomb Raider Spiel auch noch Kindern geben, heute muss alles von Explosionen zerfetzt werden.

    Was wirklich mal wieder Zeit wäre, wären Games wie The Longest Journey, Dreamfall oder Beyond Good and Evil.

    http://blog.richter.fm/podcast/diewahrheit/20130411/die-wahrheit-021-computerspielefrauenbild

    —Huffduffed by voodx

  5. Arabische Zeitungen - Das Mädchen von der letzten Seite

    Auch in arabischen Zeitungen sind leicht bekleidete Frauen zu sehen.

    http://wissen.dradio.de/arabische-zeitungen-das-maedchen-von-der-letzten-seite.36.de.html?dram:article_id=255685

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  6. #276 Podcastszene tot - musicampus

    musicampus - der tägliche Podcast über Musik, Künstler, Recording und Produktion http://www.musicampus.de/2007/08/13/podcastszene-tot/

    von musicampus | 13. August 2007 | 17:59 Uhr | Artikel drucken Heute bin ich durch Oli auf ein ganz seltsames Thema aufmerksam geworden, das am vergangenen Wochenende ziemlich kontrovers im Podster-Forum diskutiert wurde: Ist die deutsche Podcastszene tot? In meinen Augen ziemlich ungerechtfertigt wird im Eigangsstatement behauptet, dass “Die wirklich Guten der Podcastszene haben entweder keine Lust mehr (Lemotox) oder werden von den Grossen aufgekauft (Hoppes Welt) – die “Zurückgebliebenen” finden sich weiterhin toll, sind aber von vergangenen Massstäben reichlich weit entfernt.” (Billy-Online) Diese Meinung kann ich gar nicht teilen und verweise einfach mal auf ein paar Podcasts (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben), die mir im vergangenen Jahr besonders aufgefallen sind: J!Cast, Andrea W. wills wissen, Meiky’s Podcast, YABIP, Fahrenheit 404, Bluesshoes, macoholic, Macmaniacs, Podschnacker, neulich, macreloaded. Auch die dem Statement folgende Diskussion hat mich sehr verwundert und ich hoffe, dass diese Diskussion nur wegen des Sommerlochs zustande gekommen ist. Allerdings ist mir auch immer noch nicht bewusst, wieso trotz der Zahlen (allein bei Podster) die Meinung vertreten werden kann, dass die die deutsche Podcastszene tot sei. Über Eure Kommentare freue ich mich und Ihr könnt mich natürlich auch bei Podster abonnieren und mit Sternchen bewerten. Einfach anmelden und einen Kommentar verfassen und bei “Auf MyPodster” abonnieren. Fertig. So einfach.

    —Huffduffed by voodx

  7. Cyberspace - Der Angriff der Ionenkanone

    Das Netz ist längst ein umkämpfter Raum.

    http://wissen.dradio.de/cyberspace-der-angriff-der-ionenkanone.35.de.html?dram:article_id=209913

    —Huffduffed by voodx

  8. Soziale Netzwerke - Kinderfotos bei Facebook

    Gehören Kinderfotos ins Netz?

    http://wissen.dradio.de/soziale-netzwerke-kinderfotos-bei-facebook.33.de.html?dram:article_id=209909&dram:audio_id=117744&dram:play=1

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  9. Netztreiben - Monopolisierung der Sprache

    Droht der Tod des freien Netzes?

    http://wissen.dradio.de/netztreiben-monopolisierung-der-sprache.126.de.html?dram:article_id=209248

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  10. Die Piraten eine Partei als Projekt

    Eine Zwischenbilanz zum politischen Projekt der Piratenpartei.

    http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-piraten-eine-partei-als-projekt.126.de.html?dram:article_id=15375&dram:audio_id=97590&dram:play=1

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