tinkengil / Timo

There are no people in tinkengil’s collective.

Huffduffed (40)

  1. Second Unit #65 (Man of Steel) | Second Unit

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  2. Second Unit Special #16 (Superman Returns) | Second Unit

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  3. Second Unit #22 (Hörervorschlag: Trainspotting) | Second Unit

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  4. Second Unit #17 (The Dark Knight Rises) | Second Unit

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  5. Second Unit Special #05 (The Dark Knight) | Second Unit

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  6. Second Unit #24 (The Avengers) | Second Unit

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  7. Second Unit #129 (Brazil) | Second Unit

    Der große Unterschied zwischen uns scheint zu sein, dass du per se nicht all zu viel mit dem Fokus auf die Darstellung einer gesamten Gesellschaft oder Gesellschaftsschicht (CITY OF GOD) in einem Film anfangen kannst. Ich bin ja auch jemand, der meist lieber die persönlichen Geschichten sehen will – besonders z. B. bei Kriegsfilmen – aber dennoch kann ich der größeren Perspektive auch sehr viel abgewinnen, wenn sie richtig eingefangen wird (was selten der Fall ist). Ich würde nicht sagen, dass ich AUF JEDEN FALL über die Charaktere in einer Geschichte involviert sein muss, dass geht genau so in einem größeren Rahmen – was dann aber natürlich der Film auch möglich machen muss. BRAZIL tut das auf hervorragende Weise durch seine Fülle von Bildern, Ideen, Charakteren, Momenten und Details. Ich bin hauptsächlich an der Welt interessiert, weniger an ihren Bewohnern (bei dem absolut brillanten CHILDREN OF MEN, den ich gerade eben geschaut habe, ist das ganz ähnlich).

    Was ich nicht so ganz verstehe ist, dass du ja gerade als Horror-Fan daran gewöhnt sein müsstest, Filme mit sehr dünnen Charakteren zu bekommen. Sollen nicht solche Filme gerade mit blassen Charakteren operieren, die Hauptsächlich als Projektionsfläche für den Zuschauer dienen? (Für mich persönlich z. B. macht das THE THING zu gewissen Teilen kaputt, weil es mir vollkommen egal ist, wer da vom Monster gefressen wird. Ich weiß einfach nicht, wer die Typen da sind und deswegen interessieren sie mich nicht.) Ist Sam Lowry nicht gerade das: eine wundervolle Projektionsfläche für uns Zuschauer und damit die Möglichkeit, die Welt von BRAZIL durch seine Augen zu erleben? Es geht nicht darum, dass Sam dir beim Schauen extrem eng am Herzen sein muss oder dass seine Geschichte so besonders ist, dass sie unbedingt erzählt werden müsse. Nein, er ist zuallererst das Vehikel für uns, die Welt von BRAZIL in all ihren Facetten zu erfahren.

    Im Grunde leiten mich meine Gedanken ganz philosophisch zu der Frage: was heißt für dich genau “involviert sein” und wie wichtig ist dir das generell in einem Film?

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  8. Second Unit #13 (The Amazing Spider-Man) | Second Unit

    Pünktlich zum Kinostart servieren wir euch unsere Eindrücke zu The Amazing Spider-Man, dem Reboot der erfolgreichen Comic-Saga des Wandkrabblers. Damit geht eine Spinnen-lastige Woche für uns zu Ende!

    Denn im Vorfeld haben wir uns bekanntermaßen mit der “alten” Trilogie beschäftigt (Teil 1, Teil 2 und Teil 3), sodass wir perfekt vorbereitet in die Neuauflage starten können. Tamino liefert außerdem noch einen kleinen Nachtrag zu Battlefield Earth aus der letzten Woche ab.

    Wir halten uns inhaltlich stark zurück und konzentrieren das Gespräch und unsere Kritik auf allgemeine Aspekte. Dafür gegen wir am Ende ganz konkret auf den Inhalt ein, sodass wir euch nicht den Kino-Besuch verderben. Der Spoiler-Part beginnt ab Minute 57:14, davor seid ihr vor Spoilern jeglicher Art sicher. Versprochen.

    Wir trinken mal wieder eine Cola aus dem Hause Fritz, dieses Mal mit Mischmasch eine Cola-Orangen-Limo. Dabei bitte ich an dieser Stelle um aktive Mithilfe bei unserer Diskussion: Solche Mischgetränke sind doch immer aus Cola und Limonade, oder kennt ihr das wie Tamino in der Cola-Saft-Mischung? Helft uns, diese Kontroverse zu klären!

    Die Diskussion zum Film beginnt mit der Erwähnung vom exzessiven Marketing, bei dem im Vorfeld insgesamt 25 Minuten Filmmaterial gezeigt und von einem Fan zu einem Super-Trailer geschnitten wurde. Wir diskutieren außerdem die großen Namen dieser Verfilmung, angefangen bei Regisseur Marc Webb (schlechte Wortwitze seien an dieser Stelle erspart). Als Darsteller finden sich der sympathische Andrew Garfield als Peter Parker/Spider-Man, die bezaubernde Emma Stone als Gwen Stacy und der großartige Martin Sheen als Uncle Ben. Wir verweisen auch auf die konkrete Comic-Vorlage, die Ultimate Spider-Man-Reihe, die ich wirklich empfehlen kann!

    Nächste Woche gibt es mit Tony Scott’s Top Gun feinstes Action-Kino aus den 80ern.

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    [Download | Länge: 1:26:56| Größe: 39,9 MB| @2nd_Unit | Facebook.com/SecondUnit | iTunes]

    [Teaser-Bild: cc by a real tomato]

    Tags: fritz-kola, fritz-limo, mischmasch, spider-man, the amazing spider-man

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  9. Second Unit Special #03 (Spider-Man 3) | Second Unit

    Uiuiuiui, Oh Mann, Oh Mann, Oh Mann.

    Ich wär ja bei dieser Episode wirklich am liebsten in meine Kopfhörer gesprungen um mit zu diskutieren. Weil ich teilweise zwar verstehen kann wo die Probleme liegen (einige sind nicht von der Hand zu weisen) aber wirklich bei jedem Problem, bei jeder Szene, etc. der Meinung bin, dass es einen Grund für das gezeigte gibt und es im Gesamtkontext (!) völlig Sinn macht. Alles (auch die Unzulänglichkeiten) fügt sich mit den weiteren Puzzlestücken soweit zusammen, dass sie wunderbar in ‘Symbiose’ gehen.

    Das Verhältnis von MJ/Peter stellt für mich eine perfekte Fortführung ihrer beider Historie dar! Die Entwicklung in Teil1 & 2 ist ja bekannt, am Ende gibt sie ihm sogar (durch den von euch zitierten Satz ‘Go, get’em Tiger!’) die Legitimation seine Mission als Spiderman mit aller Konsequenz fortzuführen. Und das hat den Effekt, dass sie ab diesem Punkt immer nur die zweite Geige spielt. Deshalb hat sich das Verhältnis der beiden zwischen dem Vorgänger und diesem dritten Teil völlig entfremdet.

    Da aber Peter Parker im Gegenzug von allen Seiten nur noch Zustimmung erfährt, der Held der Stadt ist, hochgejubelt wird, von Kids mit Spidey T-Shirts gefeiert, fällt ihm das überhaupt nicht mehr auf. Sein Riecher für andere Menschen ist nur noch für das ‘retten’ von in Not geratenen vorhanden.

    Das ist doch der Kernplot von SPIDERMAN 3: Dem vormals so unsicheren und selbstlosen Peter Parker steigt sein Ruhm zu Kopf, er wird arrogant, Ich-bezogen, sein Ego wächst. Und deshalb bemerkt er die Probleme seiner Freundin nicht mal mehr. Egal worüber sie klagt, er dreht es in ein Spiderman-Gegenbeispiel, egal was SIE bewegt, er dreht es in ICH. Das geht so weit, dass er ihr den Antrag machen will, ohne überhaupt zu bemerken, dass sie in ihrer Welt und den Umständen ihrer Beziehung todunglücklich ist! Dass sie sich nicht mal mehr traut ihm anzuvertrauen, dass sie nach dem ersten Abend bereits aus der Show gefeuert wurde. Dass sie, ohne es wirklich zu wollen, nur in der Hoffnung wieder wahrgenommen zu werden (!), zu einem Ex-geliebten fährt und droht die Kontrolle zu verlieren.

    Und diese Wandlung von Peter Parker bildet den perfekten Anknüpfungspunkt für beide Villains in SPIDERMAN 3. Keine Frage, der Sandman wird ziemlich unspektakulär eingeführt, die Anknüpfung an den (eigentlich längst geklärten und ad acta gelegten) Tod von Uncle Ben tut in ihrer Plumpheit (und Verdrehung der etablierten Fakten) fast weh. Das ist jedoch zu verschmerzen, da die viel interessantere Komponente des Sandmans die Wirkung welche er auf Parker/Spidey ausübt ist. Er macht ihn wütend, rasend, lässt einen ungekannten Hass in Parker aufsteigen, den Drang nach Rache und Brutalität aufkommen. Das sind Seiten, die Parker in sich als abgelegt geglaubt hatte und die aufgrund seiner bewussten Wandlung zu ‘großer Verantwortung’ hin nicht mehr existierten.

    Die zweite Wandlung, die Parker zu negativerem Wesen hin durchläuft.

    Und da kommt die außerirdische Lebensform, der Symbiont ins Spiel und erhält quasi instantan seine Daseinsberechtigung: Was wir sehen, deckt sich mit Dr. Connors Beschreibung der außerirdischen Lebensform – sie verstärkt negative Gefühle in ihrem Wirt und einmal verbunden wird es schwer sie wieder abzulegen. Alles was Parker an Wandel erfährt wird durch den Symbionten verstärt und noch wichtiger: seine Selbstwahrnehmung des wütenden, aggressiven, von Hass gesteuerten Peter Parkers wird ins positive verschoben.

    Ein Parker, der sich selbst als den größten ansieht.

    Ein Feind, der diesen arroganten Parker agressiv und wütend macht.

    Ein Parasit, der dieses ‘Böse’ ins unermessliche steigert.

    Besser geht es doch gar nicht! Und da ich felsenfest davon überzeugt bin, dass SPIDERMAN 3 sich noch mehr als die vorhergehenden Episoden mit Parkers Psyche befasst, ist es kein Problem, dass diese Villains mehr oder weniger gesichtslos besetzt sind (verglichen mit Dafoe / Molina). Weil die Wirkung auf Parker ihre Funktion darstellt.

    Dann ist da die oftmals thematisierte und zweifellos vorhandene Überladenheit, ein wahres Chaos der Charaktere. Da ist MJ als Peter’s Freundin, Gwen Stacy als verlockende andere Frau, Harry der zwischen mordlüsternem Racheengel und bestem Freund hin und her schwankt, der Sandman, der Symbiont der später zu Venom wird, der gute Parker, der böse Parker, der alte Spiderman, der dunkle Spiderman. Es hört nicht auf.

    Was viele stört, weil auch in 150 Minuten nicht alle dieser Figuren genug Beachtung finden können (!), finde ich aber sowohl für den Abschluss der Trilogie, als auch für die Entwicklung von Parker’s Person ziemlich passend. Die Dinge steigen ihm über den Kopf. Seine (und Spiderman’s) Probleme lassen sich nicht mehr alleine lösen, Spiderman droht zu scheitern, weil zu viel auf einmal zu sehr ineinander greift um noch zu bewältigen zu sein. Auch hier nochmal: Das wichtige dabei ist nicht der Charakter der einzelnen Gegner, sondern dass sie zusammen agieren!

    Ich könnte noch weiter schwadronieren, warum das eine oder andere, offensichtlich vielleicht zunächst als Drehbuchschwäche erkennbare, doch gar nicht so schlecht ist und im Kontext wieder Sinn macht, aber es tut einfach noch Not ein wenig auf Raimi, seine Autoren und seine Inszenierung einzugehen.

    Denn am meisten begeistert mich in SPIDERMAN 3 die Atmosphäre!

    In Teil 1 war sie sehr comichaft und leicht. Das hat einfach Spaß gemacht. In Teil 2 wurde es etwas nachdenklicher und inhaltsschwangerer. Und hier liegt nun beides in wundervoller Balance vor. Wenn Spidey mit seiner dunklen Seite kämpft und in Rage gerät, wirkt das ganze bedrohlich und düster. Auf der anderen Seite sind da Momente in denen peter Parker maßlos (!!!) überzeichnet über den Broadway flowt und seinen neu erlangten ‘verruchten Charme’ tänzerisch auskostet. Eine grandiose Metapher auf ‘The bad guy gets the chicks’ und in der Darstellung die Spitze der Comichaftigkeit. Standbild, Kasten drum, schwarze Outlines um die Figuren und es könnte 1:1 aus einem Print-Comic entstammen. Und nicht nur das, auch die ständigen, trashig an die Vergangenheit Raimi’s erinnernden ‘Blitz und Donner bei Nacht’ Shots, die Kulisse insgesamt, usw. das alles lässt ebenfalls keine Zweifel an der Vorlage aufkommen.

    Was soll ich sagen? Mir macht SPIDERMAN 3 (wie man vielleicht merkt) trotz objektiver Holprigkeiten einen Riesen-Spaß! Wild vernetzte Geschichte, interessante Atmosphärenwechsel, Humor, knallende Action. Ich überlege fast ob es für mich das Highlight der Reihe ist!

    My 200 cents ;)

    http://secondunit-podcast.de/?p=184

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  10. Second Unit Special #02 (Spider-Man 2) | Second Unit

    Der zweite Akt in unserer Podcast-Trilogie ist da! Heute besprechen wir den meiner Meinung nach besten Teil und Höhepunkt der Spider-Man-Reihe. Tamino teilt diese Einschätzung zwar nicht ganz, doch das wird sich in der Diskussion noch zeigen.

    Passend zum perfekten Popcorn-Kino probieren wir Dr. Pepper in der Cherry-Vanilla-Variante. Kleiner Spoiler: Viel Cherry, wenig Vanilla.

    Wir haben uns die rund acht Minuten längere Fassung vom Film angeschaut, die passenderweise als Spider-Man 2.1 bezeichnet wird. Wir befassen uns zu Beginn ein wenig mit den Schauspielern, besonders mit Alfred Molina als Doctor Octopus und seiner Suche nach Unobtainium. Tamino erwähnt außerdem Sunshine als Beispiel für einen Film, in dem nur hübsche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen herumlaufen. Der großartige Comic Relief James J. Jonah Jameson kommt in unserer Diskussion natürlich auch nicht zu kurz.

    Wir vergleichen das zweite Spider-Man-Abenteuer auch mit einigen ikonischen Szenen aus der Matrix-Trilogie und gehen dabei konkret auf die mittlerweile doch technisch überholte Kampfszene aus The Matrix Reloaded ein. Das Zitat “Good Artist copy, great Artist steal” wird übrigens Picasso zugeschrieben.

    Wir gehen abschließend auf die dramaturgischen Möglichkeiten von Comic-Verfilmungen ein sowie die Rolle des zweiten Teils für den Erzähl-Rahmen einer Trilogie. Und Tamino streut noch ein wenig Star Trek The Next Generation ein.

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    [Teaser-Bild: cc by Looking Glass]

    Tags: dr. pepper, special, spider-man, spider-man 2

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