svogt / Sascha Vogt

Software developer that cares about clean code

There are no people in svogt’s collective.

Huffduffed (32)

  1. CRE138 Basteln im 21. Jahrhundert | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    @Marcus: Wenn du es nicht schon erwähnt hättest müsste ich das jetzt schreiben. Beim Thema China lieber auch mal überlegen. Ein Kollege hat sich zusammen mit ein paar Kumpels eine alte Fräse gekauft und fährt ganz gut damit. Wenn man beim Hersteller anruft bekommt man in der Regel auch kompetente Antworten. Das Problem ist hier eher dass man sowas nicht unbedingt bei eBay findet und für den gemeinen Nerd das was es nicht im Netz gibt praktisch nicht existent ist.

    Die werte heimische Industrie könnte sich bei den Thema auch mal an die eigene Nase packen und mit ihrem “wir verkaufen nur an Geschäftskunden”-Dreck aufhören. Bei gutem Werkzeug habe ich manchmal das Gefühl, dass ein paar Kilo angereichertes Plutonium einfacher zu besorgen sind.

    Das Konzept des Fitnessstudios zum Basteln funktioniert hier meiner Meinung nach höchstens in ganz großen Städten. Hier im Süden gibt es viele kleine und mittlere Firmen wo es kein Problem ist nach Feierabend noch was zu basteln. Wenn ich was löten will dann setze ich mich eben in der Mittagspause hin und mache das und wenn ich was zu schweißen oder zu fräsen habe gebe ich das einem Kollegen mit.

    http://cre.fm/cre138-basteln-im-21-jahrhundert

    —Huffduffed by svogt

  2. CRE134 Hackerspaces | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Hallo,

    ‘n wenig spät, aber weil Podcast machts nichts. Ich denke Johannes liegt falsch mit dem politisieren der Spaces. Das erste Problem was ich sehe, sind die Kernkompetenzen, also welches Ziel verfolge ich bzw. der Space. An der Linken ist es ja schön zu sehen, hier ein Beispiel: das erste Ziel eines Kommunisten in Deutschland sollte der aufbau einer KP sein. Doch in der wirklichkeit wollen die Kommunisten allem gerecht werden und bedienen somit alles => Sexismus, Umweltschutz, Rassismus etc… So ist es Ihnen nicht möglich sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren. Wenn nun wie in dem Beispiel von Hannes, nicht über Bush sondern über die Übergriefigkeit einer Person gesprochen werden soll, dann ist die Frage ob das nicht die eigentlichen Ziele verwässert. (Allerdings wüsste ich auch nicht wie man mit so einer Situation adequat umgeht.)

    Das zweite Problem was ich im politisieren sehe sind die Dogmen. Meißt startet so ein Projekt mit viel Idealismus, welcher mit der Politisierung oft schnell in Dogmatismus umschlägt.

    Zum schluss noch eins, Hannes hat es bereits gesagt geschichtlich gesehen ist es ja ein alter Hut, es gibt ja (zu mindest in Deutschland) schon eine Infrastruktur an Infoläden, vieleicht gibt es ja eine gewisse Schnittmenge um die Räume gemeinsam zu nutzen, so gäbs dann auch wieder’n Tech’n’Politics Raum für den Geek.

    http://cre.fm/cre134-hackerspaces

    —Huffduffed by svogt

  3. CRE126 Raumfahrt | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Hi Tim,

    danke für diese interessante Sendung! Es wäre toll, wenn noch viele “außerirdische” Podcasts zu einzelnen Aspekten der Raumfahrt in der CR-üblichen Tiefe folgen würden! Wie erfolgt die Kommunikation mit Sonden? Welche Rechner werden in den Sonden eingesetzt, und welchen Anforderungen müssen sie genügen? Wie sieht die Software aus? Welche Sprachen werden eingesetzt? Wie sehen die bei ESA und NASA eingesetzten Simulationen aus? In Anbetracht der Signallaufzeit ist sicherlich auch das Thema künstliche Intelligenz relevant. Wie sieht es damit aus? Mit der Aussicht auf weitere Sendungen rutsche ich jetzt schon ganz aufgeregt auf meinem Stuhl hin und her…. ;)

    Hier noch ein paar kleine Nachträge, Surftipps & Co.:

    Die Marssonde Climate Orbiter ist wegen Rechnungen mit falschen Einheiten abgestürzt. Nachzulesen @ http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,44777,00.html

    Wer sich allgemein für Raumfahrt und Astrophysik interessiert, sollte sich mal die alten Alpha-Centauri-Folgen anschauen/anhören, in denen Prof. Lesch u.a. auch Lagrange-Punkte anschaulich erläutert (in diesen Punkten heben sich die auf den in diesem Punkt stehenden Kräfte auf, sodass er quasi kräftefrei “parken” kann.) I-wo im Netzt gibt es noch Sendungen, in denen Prof. Lesch die Star-Trek-Technik aus der Sicht eines Physikers des 21. Jh. bewertet. Auch interessant. Alpha Centauri gibt’s hier:http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/index.xml

    Und wer schon mal schauen will, was es “da draußen” so alles gibt, dem sei die Weltraum-Simulation “Celestia” empfohlen. Die Basis-Installation bietet bereits eine Menge, u.a. das Sonnensystem etc. Mit den schier unzähligen zur Verfügung stehenden Addons kann man das Celestia-Universum aber noch extrem erweitern. Es gibt u.a. die 3d-Modelle und entsprechenden Bahndaten von Asteroiden, Kometen, Satelliten, Sonden und von Weltraumschrott. Es gibt Millionen Sterne umfassende Kataloge, nach deren Installation und anschließendem Zoom-out man ein wirklich guten Gefühl davon bekommt, wie groß das Universum respektive wie klein unsere Welt ist. (Es gibt nat. auch Addons für SciFi-Fans, u.a. Babylon5 & Co.. Aber das nur am Rande… ^^).

    Liebe Grüße

    Veit

    http://cre.fm/cre126-raumfahrt

    —Huffduffed by svogt

  4. CRE119 Kaffee | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Hallo!

    Die Kritik an dem Expertenwissen Yumi Chois kann ich zwar zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber auf keinen Fall teilen. Ja, mag sein, dass das eine oder andere nicht ganz richtig war, aber dann bitte nicht blöde rummeckern, sondern berichtigen! Da wäre z. B. die Sache mit dem Milchkaffee. “Milchkaffee gibt es nicht” ist nicht richtig. Der Begriff ist auch nicht auf Berlin beschränkt, wie huschi schon bemerkte.

    Also, was ist Milchkaffee? Milchkaffe bezeichnet einen Kaffee mit besonders hohem Milchanteil. Fertig. Das italienische Wort für Milchkaffe ist caffè e latte, das französische café au lait. Natürlich wird Milchkaffee in Frankreich anders zubereitet als in Italien, aber das heißt nicht, dass café au lait und caffè e latte unterschiedliche Dinge bezeichnen — diese Begriffe bezeichnen grundsätzlich alle dasselbe, nur eben in einer anderen Sprache. Im Vereinigten Königreich werden Fritten üblicherweise matschiger zubereitet als in den Vereinigten Staaten, aber trotzdem sind chips und french fries nicht etwas anderes als Fritten (oder Pommes). Wenn wir “Caffè Latte” sagen, dann meinen wir also einen italienischen Milchkaffee. Wenn Yumi Choi einen “Caffè Latte” serviert wenn ein Milchkaffee bestellt wurde, dann erhält der Gast tatsächlich genau das, was er bestellt hat.

    Um das auch noch zu klären: In Frankreich wird ein Milchkaffe üblicherweise zum Frühstück serviert und besteht zu je ca. 50 % aus Kaffee und Milch. Die Milch wird heiß gemacht, aber nicht aufgeschäumt! In Spanien wird die Milch aufgeschäumt, aber getrennt zum Kaffee gereicht. Das heißt, man muss den Schaum selbst zum Kaffee schütten. Wie ein klassischer deutscher Milchkaffe aussieht weiß ich ehrlich gesagt nicht, ich kann nur sagen, was ich für mich “Milchkaffee” nenne: Filterkaffee mit besonders viel Milch. Also, Milchmilch, nicht Kaffeemilch. Diese Milch ist dann natürlich kalt, aber das liegt nur an meiner Faulheit — wenn es in deutschland eine Milchkaffeekultur gibt, die ich nicht kenne, dann würde ich vermuten, dass die Milch heiß gemacht wird, ich lasse mich in dieser Hinsicht gerne berichtigen.

    Insgesamt ein wunderbarer Podcast: Genau wie Kaffee sollte man ihn nicht abends genießen — man kann sonst nicht einschlafen.

    Proedie

    http://cre.fm/cre119-kaffee

    —Huffduffed by svogt

  5. CRE133 Piraten | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Feiner Podcast, und als nicht ganz so technisches Thema auch gut geeignet zum vor-dem-einschlafen-im-Bett-hören. Und obwohl es vor dem Einschlafen war, sind mir auch noch ein paar Anmerkungen eingefallen:

    Man merkt, dass Rolands Hauptinteresse beim “Goldenen Zeitalter der Piraterie” liegt. Ist auch kein Problem, aber die Dinge zu anderen Zeiten wurden zum Teil nur sehr knapp/gar nicht gestreift:

    • Antike: Pompeius wurde ja erwähnt, wichtig ist, dass der von ihm geleitete Feldzug der Römer gegen die Piraten die Piraterie im Mittelmeer wohl bis in die Spätantike nachhaltig reduziert hat.

    • Die Wikinger als prototypische europäische Seeräuber kamen seltsamerweise mit keinem Wort vor.

    • Während des Goldenen Zeitalters fand ich den Krankenversicherung, Demokratie, etc.-Teil ein wenig stark utopisch. Was ziemlich sicher stimmt, ist, dass es regulären Seeleuten eher schlechter als besser als den Piraten ging – Kielholen, Auspeitschen, an den Mast nageln und ähnliches gab es aber wohl überall, auch bei den Piraten. Und auch der Kapitän war nicht immer ein “Erster unter Gleichen”: auf der “Whydah”, einem gesunkenen Piratenschiff, barg man im Heck bei den Offizierskabinen Manschetten und Gürtelschnallen aus Silber. Mittschiffs bei der Mannschaft gab es dagegen nur Zinn-Objekte. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,627463,00.html

    • Auch nach dem Goldenen Zeitalter war es mit den Piraten keineswegs vorbei: Die Barbareskenstaaten betrieben sie an der Westküste Nordafrikas waren bis Ende des 19. Jahrhunderts. Interesant in diesem Kontext: Der erste ausser-amerikanische Einsatz der US-Marine war der Amerikanisch-Tripolitanischer Krieg gegen die Barbareskenstaaten; die Hymne der US Marines nimmt darauf mit “to the Shores of Tripoli” Bezug.

    • Zur aktuellen Piraterie-Situation vor Somalia hat Wired eine sehr interessanten Beitrag gemacht: http://www.wired.com/politics/security/magazine/17-07/ff_somali_pirates

    • Ein neben dem Papagei interessantes Thema der Rezeption ist auch die Piratenflagge – die Jolly Roger ist wohl nur eher selten verwendet worden.

    • Bei Tims Links hat mir WP: Piraterie gefehlt, der Artikel ist ziemlich brauchbar.

    nd

    http://cre.fm/cre133-piraten

    —Huffduffed by svogt

  6. CRE099 Domain Name System | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    War eine unterhaltsame Sendung, die aber insbesondere in Bezug auf die Funktionsweise des DNS bzw des Auflösens von Hostnames und anderen etwas konfus wirkte, man hätte beispielsweise schärfer zwischen authorativen und resolvenden Servern unterscheiden können, was sicher auch dem Verständnis zu Gute gekommen wäre.

    Desweiteren war die Darstellung der von Dan Kaminsky entdeckten Lücke etwas irreführend. Das ist keineswegs eine Lücke in einer bestimmten Implementation (dem bind), sondern vielmehr eine konzeptionelle Schwachstelle, deren Ausnutzung durch die Patches des bind und vieler anderer Name-Server-Software erschwert werden soll.

    Zum Thema DynDNS ist noch zu ergänzen, dass das “Protokoll” das von dyndns.com und anderen verwendet wird, nur aus HTTP-GET/-POST-Requests mit passenden Argumenten für aktuelle IP, Nutzername und Passwort besteht.

    Allerdings kann man auch direkt automatisch die Einträge in einem Zonefile eines ISC Bind updaten, das ist dann als “Dynamic Update” bekannt

    (https://www.isc.org/software/bind/documentation/arm95#dynamic_update)

    http://cre.fm/cre099-domain-name-system

    —Huffduffed by svogt

  7. CRE091 Poststrukturalismus | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    @ Gregor Sedlag:

    Zur “Moderne”: Ich verwende den Begriff vor allem gesellschaftlich (als Abgrenzung zur ständischen Gesellschaft) und das tust Du im Podcast ja implizit auch, wenn Du einen “Epochenbruch” anhand von gesellschaftlichen Phänomenen diagnostizierst — eben von der modernen zur postmodernen Gesellschaft.

    Die “moderne Gesellschaft” (ich verwende den Terminus hier im Sinne von Niklas Luhmanns Systemtheorie) ist allerdings nicht durch die Einsetzung des Menschen (des Subjekts, der Vernunft, wie immer man das nennen möchte) als das Maß aller Dinge gekennzeichnet, sondern durch funktionale Ausdifferenzierung spätestens seit dem 18. Jahrhundert. Das war es, was der ständischen Gesellschaft (der “Guten alten Zeit”) den Garaus machte: Die aufblühende Wirtschaft spätestens seit Beginn der Industrialisierung hat sich nicht mehr an Standesgrenzen orientiert, das Großbürgertum etablierte sich zunehmend, Adel und Religion verloren ihre Macht.

    Ein wesentlicher Bruch besteht dann darin, dass soziale Identität nicht mehr mit der personaler Identität übereinstimmt, ja dass wir überhaupt keine eindeutige soziale Identität mehr besitzen: Für die Wirtschaft sind wir mögliche Kunden oder Arbeitskräfte, für das Schulwesen Auszubildende, für die Religion Schäfchen, Ungläubige, Sünder, für Politiker potentielle Wähler (in letzter Zeit zunehmend potentielle Terroristen) und für das Rechtswesen Opfer, Täter oder Zeugen.

    Der Verlust der sozialen Identität war so ein einschneidendes Erlebnis, dass viele kaum damit fertig wurden und Begriffe wie “Zerrissenheit”, “Entfremdung”, “Sinnverlust”, “Sinnkrise” oder “Entzauberung der Welt” entstanden sind. Aufklärung und Bewusstseinsphilosophie versuchten ebenfalls zu kompensieren, durch Konstrukte wie “Vernunft” oder “Subjekt”. Die Frz. Revolution war eine (paradoxe) Folge: beste politische Absichten endeten katastrophal (La Grande Terreur).

    Ziel der totalitären Bewegungen (übrigens nicht nur der bereits genannten, man denke nur an das Aufkommen der sog. Reformbewegungen Ende des 19. Jahrhunderts ) war es dann, den Menschen von seinem Leiden an der eigenen Zerrissenheit zu “erlösen” und ihn wieder als Ganzes in die Gesellschaft zu integrieren — deswegen heißen sie ja auch “totalitär” (ganzheitlich) — die Folgen sind bekannt.

    Der Stein meines Anstoßes war, dass Du im Podcast explizit eine Diskontinuität behauptest. Wenn Du — wie Du ja in deinem Kommentar erläutert hast — die Moderne als eine Epoche mit einer Dauer von mehr als 500 Jahren begreifst, scheint es mir ziemlich verwegen, einen Epochenbruch zeitlich relativ genau zu verorten. Dadurch, dass Du diesen Bruch kommunizierst, wirst eben Du selbst wieder auf deine Unterscheidungen hin beobachtbar (z.B. die Unterscheidung modern/postmodern). Du siehst die Punks, die postmoderne Kunst oder Twin Peaks. Interessant wäre, was Du nicht siehst (wie war z.B. das Klima in den 80ern? Kam die Straßenbahn pünktlicher als in den 70ern?).

    Die “Postmoderne” mag eine interessante und elaborierte Gesellschaftsbeschreibung sein. Die Betonung liegt auf “eine”, denn gesellschaftliche Selbstbeschreibungen können in der modernen Gesellschaft keine Exklusivität mehr beanspruchen. Das ist auch ein Unterschied zwischen ständischer und moderner Gesellschaft: Es gibt keine privilegierten Standpunkte mehr, von denen aus “die” Gesellschaft allgemeinverbindlich beschrieben werden könnte. Entsprechend wäre die Frage, ob es eine Postmoderne überhaupt “gibt”.

    Natürlich verändert sich die Gesellschaft, dass muss sie sogar ständig. Ich frage mich nur, ob die Poststrukturalisten nicht einer maßlosen Selbstüberschätzung erliegen. Auch die Rede vom Ende der großen Erzählungen ist eben nur eine Erzählung.

    Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung! :)

    @ Hoshpak:

    Die “Matrix” interpretiere ich so, dass der (von mir aus auch poststrukturalistische) Blick auf die moderne Gesellschaft eine neue Komplexität zutage bringt, die ehemals brauchbare Welterklärungsmodelle unangemessen erscheinen lässt. Sätze wie “Wer etwas leistet, der bringt es zu etwas” oder der schon im Podcast genannte gerichtete Fortschrittsgedanke des Marxismus werden als nicht mehr tragfähige Konstruktionen sichtbar. In unserer Gesellschaft verlieren hochqualifizierte Arbeitskräfte mit Bilderbuchkarrieren ihren Arbeitsplatz, Hochschulabsolventen mit mustergültigen Abschlüssen bekommen erst gar keinen, bzw. werden als Dauerpraktikanten verheizt. Gleichzeitig wird man in der Wirtschaft für hochgradig unmoralisches Handeln (Massenentlassungen) belohnt (mit steigende Aktien). Einfache Erklärungsmodelle tun heutzutage nicht mehr, eine Gesellschafts-/Kulturtheorie muss in der Lage sein, “Fehler in der Matrix” (= Paradoxien) angemessen zu behandeln.

    http://cre.fm/cre091-poststrukturalismus

    —Huffduffed by svogt

  8. CRE035 Perry Rhodan | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Ein Blick in die Welt des erfolgreichsten deutschen Science-Fiction-Universums Perry Rhodan ist die umfangreichste und am längsten laufende Science-Fiction-Serie überhaupt. In bislang 2350 wöchentlich erscheinenden Heften entstand in den letzten…Ein Blick in die Welt des erfolgreichsten deutschen Science-Fiction-Universums

    Perry Rhodan ist die umfangreichste und am längsten laufende Science-Fiction-Serie überhaupt. In bislang 2350 wöchentlich erscheinenden Heften entstand in den letzten 45 Jahren (!) eine komplexe Zukunftswelt, die durch eine begeisterte Fangemeinde und eine Autorenriege am Leben gehalten wird. Gregor Sedlag ist selbst Fan und Begleiter der Perry-Rhodan-Welt und hat durch seine Risszeichnungen auch selbst zum Gesamtwerk beigetragen. Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet Gregor von Terranern, Arkoniden, Zellduschen und vielen anderen interessanten Details der deutschen Zukunftswelt.

    Dauer: 1:09:03

    On Air

    Tim Pritlove

    Tim Pritlove @ CRE035 Perry Rhodan

    Gregor Sedlag

    Gregor Sedlag @ CRE035 Perry Rhodan

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    Shownotes:

    Links:

    Gregor Sedlag

    Perry Rhodan

    Jerry Cotton

    Perryversum

    STARDUST

    Cliffhanger

    Telenovela

    Perry Rhodan Band 1: Unternehmen STARDUST

    Arkoniden

    Kubakrise

    Gobi

    Monaco

    Wega

    Galaktisches Rätsel

    Zelldusche

    Terraner

    ES

    Zwiebelschalenmodell

    Kosmokraten

    Chaotarchen

    Superintelligenz

    Haluter

    Clark Darlton (Walter Ernsting)

    Linearantrieb

    Transitionstriebwerk

    Risszeichnung

    Rapidograph

    Isograph

    Perry Rhodan Online Club (PROC)

    Perrypedia

    Perrypedia: Liste aller Kategorien

    Bistr-O-Matik und der Unendliche Unwahrscheinlichkeitsdrive

    Kosmonukleitide

    Manichäismus

    Perry Rhodan @ Moewig Verlag

    PR2300: Vorboten des Chaos

    “PR2300: Vorboten des Chaos” als Hörbuch (MP3 in ZIP-Datei)

    Perry Rhodan eBooks

    Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (…4 …3 …2 …1 …morte)

    Comic: Perry – Unser Mann im All (ALLIGATOR Farm)

    Atlan

    Kugelraumer

    UNIVERSUM-Klasse

    SOL

    Musik:

    Seth Gekko – Close Up

    Seth Gekko

    http://cre.fm/cre035-perry-rhodan

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  9. CRE028 Extreme Programming | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Hintergründe und Erfahrungen zur Software-Entwicklungsmethode "XP" Extreme Programming (XP) ist eine seit einigen Jahren immer populärer werdende Methode zur Entwicklung von Software in kleineren Teams. Die teilweise radikalen Änderungen im…Hintergründe und Erfahrungen zur Software-Entwicklungsmethode "XP"

    Extreme Programming (XP) ist eine seit einigen Jahren immer populärer werdende Methode zur Entwicklung von Software in kleineren Teams. Die teilweise radikalen Änderungen im Vergleich zur "traditionellen" Vorgehensweisen erfordern umfangreiches Umdenken in technischen und sozialen Prozessen, bieten aber die Möglichkeit der Beherrschung zuvor schwer zu bändigender Dynamiken.

    Ängste, mangelnde Offenheit und Kommunikation sowohl auf Seiten des Auftraggebers als auch der Entwickler sind häufig bereits der Anfang vom Ende jeder erfolgreichen Softwareentwicklung. Extreme Programming begegnet diesemn Problemen durch kooperative Entwicklungsmodelle (Pair Programming), iterative Verfeinerungen der Aufgabenstellung undJ Konzentration auf schnelle Releasesyklen und Testbarkeit von Systemen.

    Pavel berichtet aus seinen jahrelangen und mehrheitlich positiven Erfahrungen in der konkreten Anwendung von Extreme Programming im Unternehmen und erläutert, welche Schritte nötig waren, um diese Umstellung zu einem Erfolg zu führen, welche langfristigen Effekte das hatte.

    Dauer: 1:42:14

    On Air

    Tim Pritlove

    Tim Pritlove @ CRE028 Extreme Programming

    Pavel Mayer

    Pavel Mayer @ CRE028 Extreme Programming

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    Shownotes:

    Links:

    Extreme Programming

    Extreme Programming: a gentle introduction

    Kent Beck

    Addison Wesley: Extreme Programming Explained

    Crunch time

    Modultest (Unit Test)

    Repository

    Concurrent Versions System (CVS)

    Subversion (SVN)

    Paarprogrammierung (Pair Programming)

    Story-Cards

    Regressionstests

    Pflichtenheft

    Toll Collect

    Frank Westphal: Schlagwort Extreme Programming

    WikiWikiWeb: ExtremeProgramming

    Sweet Spot

    Incentive

    Agile Softwareentwicklung

    Scrum

    Musik:

    Ralf Noetzel – Luftzieher (Zerinnerung Mix 037)

    perception 1

    http://cre.fm/cre028-extreme-programming

    —Huffduffed by svogt

  10. CRE090 Java | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Wieder einmal vielen Dank für diesen schönen Podcast.

    Als nahezu ausschliesslich mit Java hantierender Software-Techniker hätte ich natürlich an diversen Stellen meine Anmerkungen los werden wollen (wie z.B. das hier bereits erwähnte Fehlen der Erwähnung von Smalltalk als Vorbild), abe insgesamt war ich angenehm überrascht.

    Besonders was Tim angeht :) Du lässt ja ungerne ein gutes Haar an Java und das was Du (wohlgermerkt als Moderator!) zu diesem Thema gesagt hast gefiel mir sehr gut.

    Java ist alles andere als perfekt, bietet mir – allen Schwächen zum Trotz – aktuell aber die interessanteste Plattform für die Entwicklung grösserer Software-Systeme.

    Java als Sprache ist unbestritten bestenfalls ein guter Kompromiss. Die JVM als Kitt zwischen vorhandenen, bewährten Bibliotheken und ausdrucksstärkeren Sprachen wie Groovy, Ruby, Phython oder Scala zu sehen führt bei der Bewertung am weitesten – das habt ihr ja auch sehr gut dargestellt.

    Ich hatte hier eher ein Rant auf die Sprachschwächen und andere Hässlichkeiten erwartet :)

    Was ich noch erwähnen würde ist tatsächlich der kostengünstige Einstieg:

    . Java war schon immer frei verfügbar, die JDK-Sourcen inklusive,

    ohne die viele APIs (für mich) kaum zu benutzen waren.

    Das ist zwar kein OpenSource, aber wenigstens hatte man schon

    immer die Sourcen verfügbar!

    . Es gibt diverse mittlerweile recht ausgereifte Entwicklungsumgebungen,

    die kostenlos verfügbar sind und auch ohne ‘Enterprise-Aufpreis’

    datenbankbasierte Applikationsentwicklung erlauben

    . Es gibt sehr gute frei verfügbare Tutorials und Quellen die einem

    einen schnellen Einstieg erleichtern

    . Es gibt für die meisten APIs und Specs frei verfügbare Implementierungen,

    D.h. ich bekomme selbst einen ge-clusterten Applikationsserver kostenlos und im Source

    Ich habe das mal mir .NET versucht und bin dann unter Linux dann an der GUI-Entwicklung gescheitert: Mono ist ziemlich weit, aber portable GUIs habe ich bisher nur in Java hinbekommen. Das Thema GUIs in Java ist auch kein rühmliches, aber mit aktuellen Techniken und viel Einarbeitungszeit bekommt sehr ansehnliche GUIs hin die wirklich überall laufen – selbst auf dem Mac, dessen Java-Geschichte auch seine Hochs und Tiefs hat (im Moment stecken wir in eine Tief…).

    Was die Weiterentwicklung von Java angeht, würde ich mich dem gesagten anschliessen und würde sogar noch weiter gehen: lasst es wie es ist. Closures in Java wären z.B. schön, aber es nützt alles nichts, wenn man die JDK-Libraries nicht entsprechend umbaut.

    Die Gernerics waren/sind schon grenzwertig – ich denke die Entscheidung für Type Erasure war die richtige, wird aber auch zu Recht kritisiert. Dasselbe – vielleicht noch schlimmer – wird u.U. mit Closures passieren. Wer weiss.

    Vielleicht noch einmal für alle die mit Closures und ‘anonymen Funktionen’ nix anzufangen wissen. Klassiker der JDK-Lib ist das Interface Runnable, was eine Implementierung des Command Entwurfsmusters ist: ein Stück Code den man als Parameter in eine Methode stecken will:

    interface Runnable {

    void run();

    }

    Ein entsprechende Methoden-Signatur sähe dann etwa so aus:

    Thread(Runnable task)

    D.h. einem Thread übergebe ich das was er ausrühren soll, also etwa

    new Thread(

    new Runnable() {

    public void run() {

    System.out.println(“Hello world…”);

    }

    }).start()

    Das ist der erwähnte ‘Boiler Plate Code’. new Runnable(), d.h. anonyme (weil namenlose) inner classes gibt es erst seit Java 1.2, was besonders für Event Handler im awt wichtig war.

    Man würde lieber so etwas schreiben wollen:

    new Thread( { System.out.println(“Hello world…”) } )

    was so in etwa auch in Groovy aussieht.

    Invoke Dynamic wäre cool und mit solchen JVM-Erweiterungen lieber die ausdrucksstärkeren Sprachen voran bringen. Dass es abgesehen von IntelliJ keine funktionierende IDE-Unterstützung für Groovy gibt ist übrigens traurig. Sun hat seine Anstrengungen lieber in Ruby und JavaScript gesteckt – nachvollziehbar, aber enttäuschend für jemanden, der es vermeidet sich im Web-Bereich zu vergnügen (muss wohl doch nochmal die Kohle für IntelliJ locker machen…)

    Nochmal vielen Dank für Eure Mühe mit dem Podcast und hier noch ein paar URLs zum Thema:

    http://www.javoxx.com (ehemals http://www.javapolis.com)

    Sehr gute Vorträge zum Thema Java sowohl Video als auch Podcast

    (javapolis.podomatic.com)

    http://www.javapuzzlers.com

    DIE Grundlage für Rants auf Java :)

    http://www.theserverside.comhttp://www.infoq.com

    Informationen zu Server Side Java (and more…)

    http://www.javaworld.com/podcasts/jtech/

    Java World Podcast, ab und zu ganz interessante Interviews

    hansamann.podspot.de/rss

    Grails Podcast, Germish, d.h. English mit deutlichem Akzent.

    Nicht jedermann’s Sache, bietet aber ein wenig Unterhaltung in Sachen Groovy

    http://www.nabble.com/codehaus—Groovy-f11866.html

    Groovy Mailing List

    http://www.groovy-forum.de

    Deutsches Groovy & Grails Forum

    Marcus

    http://cre.fm/cre090-java

    —Huffduffed by svogt

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