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  1. WR081 Holger ruft an: Bei Daniel dem Fondsmanager | WRINT

    Ein paar Anmerkungen:

    Mantelspekulation:

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    „Leere“ aber börsennotierte Aktiengesellschaften werden durchaus benutzt um bspw. einer GmbH oder Neugründung einen raschen Börsengang zu ermöglichen. Hierbei wird die leere Mantel AG gekauft, zumindest der größtmögliche Teil davon, und dann das operative Geschäft der GmbH, des Zukaufs etc eingebracht.

    Vorteil: Man ist in kürzester Zeit börsenotiert und braucht keine aufwändige Börsenzulassung zu beantragen.

    Allerdings hat beispielsweise die Deutsche Börse die Zugangsregeln für den Freiverkehr, also den am wenigsten regulierten Bereich der Börse, eingeschränkt, sodass auch heute deutlich höher Voraussetzungen an die Kapitalstärke und das Unternehmen notwendig sind, als noch vor Jahren.

    Bäckermeister Frick:

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    Im besagten Fall hat nicht der „Bäckermeister“ selbst diese „Scheinfirma“ errichtet, sondern ist wohl von den den Gründern/Betrügern stark daran beteiligt worden und hat diesen Wert dann, offenbar wider besseren Wissens, gepusht. Damals waren gerade die Rohstoffminen sehr „in Mode“ und bis auf große Konzerne mit dutzenden Förderstätten und Explorationsvorhaben ist das per se immer eine Lotterie (Geologie ist kein Hobby).

    Erwartungshaltung:

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    Das ist meines Erachtens auch das größte Problem: Ein Großteil der Bevölkerung hat keine Ahnung wie nachhaltiges Wirtschaften funktioniert und wie man auch den Finanzmärkten sinnvoll investiert. Das liegt auch an den viel zu hohen Gewinnerwartungen und vollkommen wahnsinnig eingegangenen Risiken. So zocken viele mit 500€ an Forex, CFDs oder mit Turbohebelzertifikaten und verlieren in wenigen Wochen üblicherweise alles. Oder lassen sich von unabhäng-abhängigen Finanzberatern irgend einen geschlossenen Schrott-Fonds andrehen…

    Konservative 5..10..15% Jahresrenditen sind vielen nicht eine regelmäßige Auseinandersetzung mit der eigenen finanziellen Zukunft wert:

    So wird blind auf „die Finanzmärkte“ oder „die Banken“ eingedroschen, ohne jedoch die Grundlagen überhaupt versucht zu haben zu verstehen. Das strukturierte Finanzprodukte oder abenteuerlich konstruierte Zertifikate schwer vergleichbar und durchschaubar sind, ist noch lange keine Ausrede diese zu kaufen. Der typische Anleger kapiert es einfach nicht, dass es „die ultimative 1000% Gewinnmöglichkeit“ nicht gibt, sonst hätten sie schon andere zuvor ausgenutzt und ad absurdum geführt.

    http://www.wrint.de/2012/06/27/wr081-holger-ruft-an-bei-daniel-dem-fondsmanager/

    —Huffduffed by schoeM