rb2k / Marc

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Huffduffed (12)

  1. Jack Bogle interview

    Bloomberg View columnist Barry Ritholtz interviews Jack Bogle, Founder of the Vanguard Group, Inc., and President of the Bogle Financial Markets Research Center. He created Vanguard in 1974 and served as Chairman and Chief Executive Officer until 1996 and Senior Chairman until 2000. This interview aired on Bloomberg Radio.

    https://www.bloomberg.com/news/audio/2016-03-11/interview-with-jack-bogle-masters-in-business-audio

    —Huffduffed by rb2k

  2. FG007 Die deutsche Sprache und die Wissenschaften | Forschergeist

    Ich habe bisher jede Folge von Forschergeist gehört – zugegeben mal mit mehr, mal mit weniger Interesse. Die Gästeauswahl beeinflusst natürlich die entsprechende Folge und ich muss sagen, dass ich einige Gäste/Folgen eher belanglos fand, während andere wiederum sehr spanned waren. Aber ich kann absolut verstehen, dass die Auswahl von Gästen zum einen von deren Verfügbarkeit (nicht nur zeitlich) abhängt und zum anderen auch einfach Geschmackssache ist. Am Ende hat man ja auch immer die Möglichkeit als Hörer, einfach mal eine Folge auszulassen. Also, sei’s drum.

    Nun ja, ich habe eben auch diese Folge gehört und ich war unglaublich überrascht wie sehr ich mit meiner eigenen Meinung von der Meinung Peter Eisenberg’s entfernt bin. Ich versuche das mal in Worte zu fassen.

    Ich kann nachvollziehen, oder gar zustimmen, dass die eigene Landessprache weiterhin gepflegt und gern auch in Vorlesungen verwendet/geschult/verbessert wird. Ich für meinen Teil empfinde es aber sogar als dringend notwendig, wenn wir parallel dazu den Studentinnen und Studenten sehr früh schon das Englische/, Spanische, vielleicht sogar das Chinesische als Wissenschaftssprache nahebringen. Mich hat es immer fürchterlich geärgert (und tut es heutzutage umso mehr), dass man bisher in Deutschland beispielsweise nie versucht hat schon in den Bachelor Studiengängen das wissenschaftliche Publizieren zu verankern. In den USA, aber auch in skandinavischen Ländern gibt es durchaus wissenschaftliche Journale für “Undergraduate Studies” und mit z.B. PeerJ gibt es mittlerweile sogar Open Access Journale spezielle für die Gruppe des (im weitesten Sinne) potentiellen wissenschaftlichen Nachwuchses.

    Es gibt sicher eine Reihe von Argumenten, die durchaus gegen die Nutzung des Englischen als Wissenschaftssprache sprechen (auch wenn einige m.E. in der Folge gar nicht recht zur Sprache gekommen sind). Hier dürften auch Aspekte wie Macht/Übervorteilung/Benachteiligung eine Rolle spielen. Es ist sicher einleuchtend, dass wissenschaftliche Aufsätze/Artikel eher nicht zitiert werden, wenn sie von schlechter sprachlicher Qualität sind. Damit sind potentiell all jene benachteiligt die eben keine englischen Muttersprachler sind und viel Mühe und Zeit in die Verfassung ihrer wissenschaftlichen Artikel verwenden – und das meist ohne Garantie, dass sie wirkliche eine hohe sprachliche Qualität erreichen. Wenn man diesen Faden weiterspinnt, dann kann man sich fragen, ob diese Gefahr des “nicht zitiert werdens” und der Folgen für die wissenschaftliche Reputation eben jener Wissenschaftler nicht ein “Machtungleichgewicht” herstellt. Übrigens, wäre es an dieser Stelle vielleicht doch mal eine Überlegung wert, ob nicht vielleicht wissenschaftliche Verlage für die relativ hohen Artikelkosten (article processing costs, APC) die sie bei Annahme von Manuskripten kassieren, auch einen richtigen Mehrwert liefern könnten, indem sie jeden eingereichten und angenommenen Artikel in die 3 großen vorherrschenden Wissenschaftssprachen übersetzen???

    Wie gesagt, es gibt sicher auch eine Reihe von bedenkenswerten und völlig berechtigten Argumenten, die gegen eine viel zu schnelle “Fixierung” auf das Englische als Wissenschaftssprache (und damit die “Vernachlässigung” des Deutschen als Wissenschaftssprache sprechen. Aber ich sehr auch ein extrem großes Pro-Argument, das m.E. von Herrn Eisenberg vernachlässigt (oder eher nicht erwähnt) wurde. Wenn wir uns allzu sehr auf die Nutzung der deutschen Sprache als Wissenschaftssprache versteifen, dann entziehen wir uns gleichermaßen einem Teil des internationalen wissenschaftlichen Diskurses. Dieser findet nun einmal zu großen Teilen auf Englisch/Spanisch/Chinesisch statt und das müssen zum einen die Studenten früh lernen, um sich auf aktuelle wissenschaftliche Kurse beziehen zu können, zum anderen aber auch um sich als Nachwuchswissenschaftler früh an diesen internationalen wissenschaftlichen Diskursen beteiligen zu können, oder sie gar zu beeinflussen. Wenn ich meinem Eindruck von der Argumentation von Herrn Eisenberg an diese Stelle folgen würde, und es einmal ganz provokant formulieren würde, dann könnte man ja fordern das Sächsiche als Wissenschaftssprache zu nutzen, damit wir uns noch weiter aus dem internationalen wissenschaftlichen Diskurs herausziehen. Jaja, ich weiß, das trifft wahrscheinlich überhaupt nicht.

    Ich selbst habe übrigens als Student einen Teil meiner Studienzeit (den produktivsten Teil übrigens) in Schweden verbringen können. Hier konnte man die Seminarsprache oft wählen (Einführungen gab es größtenteils immer auch in der Landessprache), wissenschaftlich ambitioniertere Seminare fanden immer auch in Englisch (teils nur in Englisch) statt. Zudem wurden man dazu motiviert seine Seminararbeiten auch in extra dafür vorgesehenen Mini-Journals zu veröffentlichen, um Praxis im Verfassen zu sammeln, aber auch um sich einer Diskussion zu stellen und zu lernen sich in (quasi)wissenschaftlichen Diskursen behaupten zu können. Darüber hinaus gab es Kurse in anderen bedeutenden Wissenschaftssprachen, die explizit auch dem Verständnis von wissenschaftlich formulierten Texten (in ihrer ganz eigenen Schriftsprache und Argumentelogik) gewidmet waren. Klar bin ich auch in das Land gegangen, um die Landessprache zu lernen und zu praktizieren. Das aber konnte ich sowohl in einigen Univeranstaltungen, als auch privat sehr gut. Ich war aber extrem froh, dass ein Großteil der Veranstaltungen auch auf Englisch verfügbar waren und ich somit ohne große Barrieren an ihnen teilnehmen konnte. Von daher kann ich das Beispiel der polnischen Studenten die sich beklagt hätten, weil es zu wenige Veranstaltungen in der Landessprache gegeben hätte nur teilweise nachvollziehen.

    Wie gesagt, das soll gar keine Kritik am Format, oder der Folge sein. Vielleicht noch nicht einmal am Gast. Ich finde es außerordentlich begrüßens- und dankenswert, wenn sich Wissenschaftler Zeit nehmen um in einem solchen Format teilzunehmen. Ich wollte schlichtweg meinen Eindruck darlegen. Der ist natürlich sehr subjektiv, aber ich konnte mich ihm während des Konsums dieser Folge einfach nicht entledigen.

    Ich bin einfach der Meinung, dass wir uns sehr viel mehr auf das Englische als Wissenschaftssprache konzentrieren können, und es sogar noch früher einführen können, ohne unsere Identität aufgeben zu müssen. Ich glaube einfach, dass uns Internationalisierung an dieser Stelle viel mehr Türen öffnet, als verschließt.

    Cheers,

    Matthias

    P.S.: den Kommentar zur (gescheiterten) Rechtschreibreform, dass diese eher “für Dumme, schlechte Schüler” sei (oder diese davon profitieren sollten) fand ich echt daneben. Ich kann mich leider nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern, aber egal in welcher Konstellation ein solcher Kommentar gefallen ist, ich empfinde ich als unpassend.

    http://forschergeist.de/podcast/fg007-die-deutsche-sprache-und-die-wissenschaften/

    —Huffduffed by rb2k

  3. FS148 Ein Gate wird kommen | Freak Show

    Video-Setup auf dem 31C3 00:24:52

    Theora Video Codec — Forschungsgemeinschaft elektronische Medien (Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Studio- und Senderfragen an der TU)  — DVswitch — SDI — H.264 — MPEG-2 — Filesystem in Userspace — Kölner forderten eine eigene Simultanübersetzung — Soundcraft — XBMC-Nachfolger Kodi — HLS — Einige Vorträge waren voll, anders als in den Vorjahren — Peter: 9Gb Daten raus, 8000-9000 Viewer im Peak — Joi Ito — Traue keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast — David Kriesel — Amara — SRT — DMCA — c3s — RSS-Feed in MP4 der 31C3 Talks — Es gab Slide-only Streams — Bild in Bild / VLC — Video Grabber auf FPGA-Basis — Framegrabber — CCC Cologne auf github — media-backend — media-frontend — VOC war auf 18 Events in 2014 — ChaosCologne — Chaos Cologne auf Twitter (CCC Camp 13.-17.08.2015 - Ziegeleipark Mildenberg)  — Veranstaltungs Orgasystem — Dampfbremsfolie — Blinkenlights — ISS — Samanta Cristoforetti — Ubuntu.

    http://freakshow.fm/fs148-ein-gate-wird-kommen

    —Huffduffed by rb2k

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