subscribe

markus2280

There are no people in markus2280’s collective.

Huffduffed (1318)

  1. Wissen - Denken - Meinen - Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen: “Viele Medien haben Öl ins Feuer gegossen” | radioeins

    Vor genau 25 Jahren griff ein gewalttätiger Mob in Rostock-Lichtenhagen Ausländer an. Meist jugendliche Rechtsradikale versuchten die zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber zu stürmen und bewarfen sie mit Molotowcocktails. Sie setzten ein Wohnheim, in dem Vietnamesen lebten und sich teilweise noch aufhielten, in Brand. Mehrere Tage dauerten die Ausschreitungen, viele Anwohner feuerten die Gewalttäter an.

    In diesen Tagen werden aus Anlass des Jahrestages in Rostock insgesamt fünf Stelen eingeweiht, die an dieses Pogrom erinnern soll - eine davon heute vor dem Gebäude der Ostseezeitung, die an die Rolle der Medien erinnert.

    Welchen Anteil hatten die Medien an der Eskalation der Gewalt damals? Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer von Übermedien.de, sagt in seinem Kommentar: "Einen erheblichen!" Viele Medien hätten aktiv zum "Bild von einem Notstand, in dem der Staat akut und tödlich bedroht ist, aber sich nicht wehren kann", beigetragen und damit "Öl ins Feuer gegossen".

    http://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen-denken-meinen/stefan-niggemeier.html

    —Huffduffed by markus2280

  2. Kommentar von Brigitte Fehrle - Trumps Kehrtwende: USA verstärken Afghanistan-Einsatz | radioeins

    Trumps Berater hätten ihn überzeugt, verstärkt gegen die Taliban vorzugehen. Auf einem Militär-Stützpunkt in Virginia sagte er, ein Abzug der Soldaten käme lediglich Terroristen zugute. Die neue Strategie der USA werde aber von Fortschritten in dem Land abhängig gemacht. Aktuell sind 8.400 US-Soldaten am Hindukusch stationiert. Nach Medienberichten sollen jetzt 4.000 dazu kommen.  

    Als Reaktion auf Trumps Äußerung kündigten die Taliban an, ihren Kampf mit aller Entschlossenheit fortzusetzen. Sollten die USA nicht abziehen, werde Afghanistan zu ihrem Friedhof werden.

    Die Bundesregierung befürwortet die Pläne von US-Präsident Trump für eine neue Afghanistan-Strategie. Es sei zu begrüßen, wenn die USA ihr Engagement in Afghanistan fortsetzten, sagte Verteidigungsministerin von der Leyen. Die CDU-Politikerin betonte allerdings, eine Verstärkung der Bundeswehr-Truppen in Afghanistan stehe derzeit nicht an erster Stelle. Deutschland habe erst im vergangenen Jahr die Truppenstärke deutlich erhöht. Derzeit sind in Afghanistan noch knapp 1.000 deutsche Soldaten im Rahmen der aktuellen NATO-Mission stationiert.

    Müsste sich Deutschland nicht deutlich mehr am Hindukusch engagieren, um die Lage dort zu stabilisieren? Ein Kommentar von Brigitte Fehrle von der Berliner Zeitung…

    http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/kommentar/brigitte_fehrle.html

    —Huffduffed by markus2280

  3. Über Vorurteile - “Die Negers haben kein Gefühl, welches über das Läppische stiege”

    Immanuel Kants Aussage über "Neger" klingt eindeutig. Ob er im heimischen Königsberg je einen Schwarzen gesehen hat, ist eher ungewiss. Vorurteile sind so alt wie die Geschichte. Für die Römer waren die Germanen hemmungslose Biersäufer, die frühen Christen wurden der Menschenfresserei bezichtigt und rothaarige Frauen standen im Mittelalter unter Hexenverdacht.

    http://www.deutschlandfunk.de/ueber-vorurteile-die-negers-haben-kein-gefuehl-welches.866.de.html?dram:article_id=389809

    —Huffduffed by markus2280

  4. 25 Jahre Rostock-Lichtenhagen - Protokoll einer Eskalation

    Die rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen sorgten vor 25 Jahren weltweit für Entsetzen. Ein rechtsextremer Mob terrorisierte unter dem Beifall von Schaulustigen tagelang eine Anlaufstelle für Asylbewerber. Rostock sollte wenig später als Argument für eine Grundgesetzänderung dienen.

    http://www.deutschlandfunk.de/25-jahre-rostock-lichtenhagen-protokoll-einer-eskalation.724.de.html?dram:article_id=394097

    —Huffduffed by markus2280

  5. Wissen - Denken - Meinen - Jugendkultur ist nicht zwangsläufig links oder progressiv | radioeins

    Ja, das ist eine sehr beliebte These zur Zeit, man kann eigentlich kein Feuilleton aufmachen, ohne dass man einen Text dazu findet: Die Rechten übernehmen die Popkultur der Linken. Es fehlt aber immer mindestens ein entscheidendes Motiv: die Musik.

    Ich hab diesen Jahrestag mal zum Anlass genommen, um mich durch die Internetauftritte der – so nennen die Rechten sich neuerdings - Kontrakultur zu klicken, auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: Was hören diese jungen Menschen eigentlich?

    Die Linke hatte Bob Dylan, Neil Young, Joni Mitchell, Ton Steine Scherben - alles, was man auf radioeins immer so hört. Und was hat die Kontrakultur heute? Nichts.

    Jedenfalls findet man, wenn man Kontrakultur und Popmusik ins Internet eingibt, genau einen Künstler, nämlich den Rapper Komplott aus Halle an der Saale. Der rappt zum Beispiel in dem Titel „Europa“, ich zitier mal: „Ich sehe romanische, gotische, klassizistische Bauten / langsam zerfallen zu nem toten abgerissenen Haufen / Europa weint, Europa schreit / nach dem Ende, der Wende.“

    Rappen kann er nicht, aber das hat in Deutschland ja noch keinen Rapper am Erfolg gehindert. Zuhause hört er gerne Rammstein, sagt er in einem Interview, was mich jetzt auch nicht wundert; aber auf die Frage im selben Interview, ob das denn nicht ein Widerspruch ist - er ist so deutsch, dass es deutscher nicht geht und will auch sonst keinen reinlassen ins Land, aber Rap ist ja nunmal gar nicht deutsch, sondern eine Migrantenmusik - bei der Frage kommt Komplott sofort ins Trudeln: „Stimmt, Rap ist gar nicht besonders deutsch.“

    Tja. Womit wir nun bei einem zentralen Problem sind: Popmusik ist grundsätzlich eine hybride musikalische Form, die kann man dauerhaft gar nicht für identitäre Belange umwidmen; am Ende des Tages geht dann doch eben alles auf afroamerikanische Wurzeln zurück. Darum erschöpft sich Popmusik, die richtig rechtsextrem sein will, entweder in unmusikalischem Hassgebrüll, wie bei diesen Nazirock-Bands, die neulich in Themar aufgetreten sind – mit 5000 Besuchern das mit Abstand größte Szene-Ereignis, woran man sieht: Das ist eben doch noch eine klassische Subkultur. Oder rechte Popmusik hat, soweit sie auf die Massen zielt, auch immer was Albernes und Verklemmtes.

    Ich hab dann nach längerem Suchen doch noch eine zweite identitäre Popgruppe gefunden, und zwar aus Frankreich: das Frauenquintett Les Brigandes mit seinem aktuellen Sommerhit „Merkel dégage / Merkel muss weg“ - die klingen mit Billo-Orgelbeats, Wave-Gitarre und eckigem Gesang wie Stereo Total von rechts und tragen dazu so Ledermasken über den Augen, als ob sie gleich noch auf eine BDSM-Party wollen. Les Brigandes: kann ich empfehlen. Aber sonst weit und breit keine Kontrakultur-Musik, kein rechter Bob Dylan, nix, und wenn man das in einem Vierteljahrhundert nicht hinkriegt als rechte Subkultur, dann wird das auch im nächsten Vierteljahrhundert nichts.

    Obwohl, vielleicht hab ich ja auch was übersehen. Falls also Sie, liebe radioeins-Hörer, tolle identitäre Popmusik mit richtig guten Beats und so kennen, schicken Sie mir doch bitte mal ein Audio-File. Ich bin wirklich interessiert.

    http://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen-denken-meinen/jens-balzer.html

    —Huffduffed by markus2280

  6. Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff - Erdogan gibt alles! | radioeins

    Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

    Erdogan gibt alles!

    Erst forderte der türkische Präsident Erdogan die hier lebenden Deutschtürken auf, weder die SPD, noch die CDU oder die Grünen zu wählen. Bundesaußenminister Gabriel bezeichnete das als einmaligen Eingriff in die Souveränität Deutschlands. Erdogan fragte rhetorisch zurück: Wer sind sie, dass sie den türkischen Präsidenten ansprechen? Als nächstes ließ Erdogan mit Hilfe von Interpol den deutschen Schriftsteller Dogan Akhanli verhaften. Gabriel intervenierte, der Schriftsteller kam vorläufig frei.  

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan © dpa | ©

    dpa

    In Berlin sucht man fieberhaft nach einem Weg, den wilden Mann vom Bosporus zu beruhigen.

    Müssen wir jetzt einfach nur ruhig Blut bewahren? Ein Kommentar von Stephan Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels…

    dpaDownload (mp3, 4 MB)

    Stephan Andreas Casdorff © radioeins/Schuster | ©

    radioeins/Schuster

    http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/kommentar/stephan_andreas_casdorff.html

    —Huffduffed by markus2280

  7. Video- und Computerspiel-Messe - Die Gamescom wird politisch

    Mehr als 300.000 Besucher werden in den nächsten Tagen auf der Video- und Computerspiel-Messe Gamescom in Köln erwartet - darunter erstmals auch Kanzlerin Angela Merkel und weitere Politiker. Für sie ist die Messe nicht nur wegen der wirtschaftlichen Bedeutung der Games-Branche interessant, sondern auch als Wahlkampf-Bühne.

    http://www.deutschlandfunk.de/video-und-computerspiel-messe-die-gamescom-wird-politisch.1773.de.html?dram:article_id=393995

    —Huffduffed by markus2280

  8. “Staatsrundfunk” - “Liebesbrief” an die FAZ-KollegInnen

    Natürlich darf die FAZ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisieren, aber das Deutschlandradio als "staatlichen Rundfunk" oder "Staatssender" zu beschreiben, geht Dlf-Autorin Brigitte Baetz etwas zu weit. Ein gut gemeinter Aufklärungsbrief an die bürgerlichen KollegInnen von der Zeitung.

    http://www.deutschlandfunk.de/staatsrundfunk-liebesbrief-an-die-faz-kolleginnen.2907.de.html?dram:article_id=393978

    —Huffduffed by markus2280

  9. Steuerversprechen im Wahlkampf - Spitzensteuersatz, Grundfreibetrag, Soli

    Klare Obergrenzen, stärkere Entlastung der unteren und mittleren Einkommen, mehr Brutto vom Netto für Familien - auch im aktuellen Bundestagswahlkampf überschlagen sich die Parteien mit Versprechen zur Steuerpolitik. Wieder wollen alle Steuern senken und Bürger entlasten.

    http://www.deutschlandfunk.de/steuerversprechen-im-wahlkampf-spitzensteuersatz.724.de.html?dram:article_id=393961

    —Huffduffed by markus2280

  10. Berufsverkehr - “Die Pendlerpauschale muss abgeschafft werden”

    Mehr als 18 Millionen Menschen pendeln jeden Tag zur Arbeit, davon fährt ein Großteil mit dem Auto. Wie lässt sich der Pendlerverkehr reduzieren? Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin glaubt: Das geht nur mit Zwang. Er kritisierte im Dlf mangelnde Initiativen der Politik.

    http://www.deutschlandfunk.de/berufsverkehr-die-pendlerpauschale-muss-abgeschafft-werden.769.de.html?dram:article_id=394001

    download

    Tagged with davon fährt

    —Huffduffed by markus2280

Page 1 of 132Older