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  1. Das philosophische Radio mit Peter Bieri über Selbstbestimmung

    Die Innenwelt ist eine komplizierte Geschichte, meint der Philosoph Peter Bieri. Doch um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist es von zentraler Bedeutung, seine seelische Identität zu finden. Die Selbstbestimmung ist ein Ideal, dem es sich anzunähern gilt. Dieses Sichauskennen im eigenen Innern erscheint als Prozess der Bewusstwerdung, bei dem die Sprache eine maßgebliche Rolle spielt. Denn je reicher der Wortschatz, desto differenzierter die Gedanken. Der Moderator Jürgen Wiebicke ist mit dem Philosophen Peter Bieri über das Ideal der Selbstbestimmung ins Gespräch gekommen.

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  2. die Philosophie der Gefühle | WDR5 das philosophiesche radio

    Der Mensch ist, je nach Situation, erfreut, gespannt, gelassen, verärgert, wütend, ängstlich. Gefühle sind immer da. Und sie haben eine Wirkung: Sie bewegen zu Handlungen, sie tragen zu Einschätzungen bei, sie unterstützen das Welt-Verständnis, sie beeinflussen das Wertsystem. Emotionen beinhalten Bewertungen, und die Frage ist, ob das bloße Projektionen sind oder Darstellungen objektiver Werte oder etwas Drittes. Emotionen, die sich auf etwas in der Welt beziehen, sind nicht nur Affekte und Reaktionen, sondern mentale Zustände mit motivierender Kraft, die dazu beitragen, dass rationale Handlungen stattfinden. Sie verfügen über einen Handlungs-Sinn, und sie haben sowohl objektive wie auch subjektive Elemente. In der klassischen Philosophie spielten Gefühle eine gewichtige Rolle; nach Kant standen sie allerdings nicht mehr im zentralen Blickpunkt der analytischen Philosophie, bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Seit einigen Jahren rücken die Emotionen wieder in den Fokus der Philosophen, als wichtiges Element eines Verständnisses des Menschen.

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  3. über die Freiheit im Informationszeitalter | WDR 5 das philosophische radio

    Die Medien sind immer und überall: Handys, Smartphones, Notebooks, Computer, das weltweite Datennetz sorgen für einen nicht endenden Informationsfluss. Der Vorteil: Alles ist da, und das jederzeit und für jedermann. Aber diese Entwicklung birgt auch gravierende Nachteile: Permanente Aufmerksamkeit ist gefragt, ständige Präsenz wird erwartet, chronische Überforderung entsteht. Die Grenze zwischen wichtiger und unwichtiger Information schwindet ebenso wie die zwischen Privatem und Öffentlichen. Hinzu kommt, dass mit jeder Bewegung im Netz Daten entstehen, die gespeichert und gesammelt werden, so dass die sowieso schon unüberschaubare Datenmenge pausenlos und überproportional anwächst. Die Folgen sind immens: Das menschliche Dasein wird gläsern, die globale Datenmaschine gewinnt immer mehr an Macht, der freie Wille ist letztlich in Gefahr.

    Es stellt sich die Frage: Wie kann man die neuen Möglichkeiten positiv nutzen? Wie können wir der Probleme Herr werden? Wie können wir die Kontrolle über unser Denken behalten? Wie behalten wir die Kontrolle über unser Denken im Informationszeitalter?

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  4. KR223 Gewissensfrage | Küchenradio

    Rainer Erlinger beantwortet die brennenden Gewissensfragen im SZ-Magazin – und heute auch im Küchenradio. Es geht um Moral, Lügen und rote Ampeln, kurz, um alles, was das Leben so reich und ying und yang macht.

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  5. Das philosophische Radio: - über Belohnungssysteme

    So unterschiedlich können Maßstäbe sein: Bäckereiarbeiter werden gekündigt, weil sie sich ein kostenloses Brötchen genehmigen - und Banker erhalten Millionenboni, obwohl sie ihre Unternehmen (beinahe) zu Grunde gerichtet haben. Boni sind Belohnungen für Arbeitsprozesse, aber Belohnungen sind etwas anderes als Lohn für eine geleistete Arbeit. Sie können sich in Geld ausdrücken, aber auch in nichtmonetären Leistungen: Anerkennung, Selbstachtung, Prominenz. In verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen existieren verschiedene Belohnungssysteme, die teilweise miteinander konkurrieren. Die Frage ist, wer welche Belohnung wofür bekommt - und ob die Anreiz- und Belohnungssysteme unserer Gesellschaft überdacht werden müssen.

    Wie sollte die gesellschaftliche Anerkennung für Arbeit und Leistung aussehen?

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  6. Das philosophische Radio: - John Stuart Mill und die Freiheit

    John Stuart Mill, 1806 bis 1873, war ein vehementer Denker der Freiheit: Die Freiheit, so Mill, ist der "erste und stärkste Wunsch" der menschlichen Natur. Nur wer frei denken und entscheiden kann, ist dazu in der Lage, sein Denken und sein Handeln zu voller Blüte zu bringen. Daraus folgen, insbesondere für Mills Zeit im 19. Jahrhundert, radikale Konsequenzen: Freiheit des Denkens, Freiheit der Meinung, Freiheit der Überzeugung, Freiheit der Lebensführung, Freiheit der politischen Gestaltung. John Stuart Mills Radikalität versteht sich auch als gedankliche Konsequenz aus der Erfahrung eigener Unfreiheit; als Kind wurde der Philosoph und Ökonom von seinem Vater als menschliches "Laborexperiment" benutzt. Heute sind seine Thesen aktueller denn je; angesichts deregulierter, globaler Gesellschaften zeigen sich aber auch die Schattenseiten einer expandierenden Freiheitsgesinnung.

    Die Frage ist also: Wie viel Freiheit braucht die Gesellschaft?
    Was meinen Sie: Wo liegen die Grenzen der Freiheit?

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  7. Das philosophische Radio: WDR 5 - die gabe

    Das Schenken scheint - auf den ersten Blick - ein einfacher Vorgang zu sein: Ein Geben zum Vorteil des Beschenkten. Dieser könnte, wo das Geschenk nicht gefällt, immerhin den Willen für die Tat nehmen. Tatsächlich ist die Kultur der Gabe aber ein hoch komplexer Vorgang mit diversen Folgen und Implikationen: Eine soziale Interaktion, die so alt ist wie die Menschheit. Eine archaische Form des Vertrages, die weiter zurückreicht, als alle ökonomischen Pendants. Dem Schenken haftet ein Paradoxon an: Die Gabe ist ohne Gegengabe nicht denkbar - zugleich schließt das Konzept "Geschenk" eine Gegengabe aber aus. Eine zweckfreie Gabe aber ist nur dem modernen Menschen, dem Subjekt möglich, dass sich aus der Welt der Rituale gelöst und die Situation der Personalität begeben hat.

    Womit sich eine wesentliche Frage des Nachdenkens über das Schenken ergibt: Schenkt man zweckfrei, um des Schenkens willen? Oder sind mit dem Geschenk Hintergedanken verbunden: auch sich selbst, den anderen, die Gesellschaft oder gar Gott mit dieser Tat zu erfreuen?
    Ist zweckfreies Schenken möglich – was meinen Sie?

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  8. Das philosophische Radio: WDR 5 - über die Unendlichkeit

    Das Größte, das Beste, das Weiteste, das Vielfältigste, das Unbegreiflichste? Die Unendlichkeit hat viele Dimensionen, und die Frage ist, ob sie in ihrer Unermesslichkeit vom potentiell begrenzten menschlichen Denken überhaupt begriffen werden kann. Von der Antike bis in die Gegenwart versuchten Theologen und Philosophen sich an der Unendlichkeit, um Gott zu beschreiben und Gottesbeweise zu begründen: Gott ist allumfassend, allwissend und allgegenwärtig; allerdings gibt es, je nach Zeitalter und Denkschule, verschiedene Begriffe davon, was den nun "Alles" ist und was nicht. Bereits seit der Antike wird zudem spekuliert, welche Wechselwirkungen zwischen dem Einen und dem Vielen existieren, denn möglicherweise ist das Eine ohne das Andere nicht denkbar: Existiert die Unendlichkeit nur als Gegensatz zum Endlichen?

    Oder ist die Unendlichkeit schlicht durch das Fehlen eines Endes definierbar? Was ist das eigentlich, die Unendlichkeit? Wie definieren Sie die Unendlichkeit?

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