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  1. die Philosophie der Gefühle | WDR5 das philosophiesche radio

    Der Mensch ist, je nach Situation, erfreut, gespannt, gelassen, verärgert, wütend, ängstlich. Gefühle sind immer da. Und sie haben eine Wirkung: Sie bewegen zu Handlungen, sie tragen zu Einschätzungen bei, sie unterstützen das Welt-Verständnis, sie beeinflussen das Wertsystem. Emotionen beinhalten Bewertungen, und die Frage ist, ob das bloße Projektionen sind oder Darstellungen objektiver Werte oder etwas Drittes. Emotionen, die sich auf etwas in der Welt beziehen, sind nicht nur Affekte und Reaktionen, sondern mentale Zustände mit motivierender Kraft, die dazu beitragen, dass rationale Handlungen stattfinden. Sie verfügen über einen Handlungs-Sinn, und sie haben sowohl objektive wie auch subjektive Elemente. In der klassischen Philosophie spielten Gefühle eine gewichtige Rolle; nach Kant standen sie allerdings nicht mehr im zentralen Blickpunkt der analytischen Philosophie, bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Seit einigen Jahren rücken die Emotionen wieder in den Fokus der Philosophen, als wichtiges Element eines Verständnisses des Menschen.

    —Huffduffed by korbinian