subscribe

geni256 / Armin

it-pro, meistens windows-admin, apple-user (switcher) - familienmensch -podcastjunkie - landei mit pferdchen im schlepptau und seit neuestem Papa \o/

There are no people in geni256’s collective.

Huffduffed (100)

  1. #SF35 macOS Rant Sierra

    Marc

    Wie wir ja alle mitbekommen haben, stellte die Firma Apple neue Produkte vor. Darunter auch passende Software, wie beispielsweise iOS 11 für iPhones und eben auch macOS HIGH Sierra für die Apple Computer. Welches Problem ich mit dem neuen Betriebssystem habe und was warum es eben NICHT für alle iMacs, wie von Apple behauptet wird (!), hört ihr in dieser Episode. Viel Spaß.

    http://zff-online.net/scrollflow/sf35-macos-rant-sierra-1027

    —Huffduffed by geni256

  2. Das Mikrofon: Vom Profigerät zum Alltagsgegenstand | Wissen | SWR2 | SWR.de

    Obwohl die meisten Mikrofone inzwischen in Fernost gefertigt werden, gibt es auch in Baden-Württemberg noch einige Hersteller, die ihre Schallwandler in Handarbeit zusammenbauen.

    https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/das-mikrofon-vom-profigeraet-zum-alltagsgegenstand/-/id=660374/did=20290078/nid=660374/pj0mf1/index.html

    —Huffduffed by geni256

  3. WR216 Anruf im Cockpit | Wer redet ist nicht tot

    @Marian,

    im wesentlichen funktioniert die genaue Anflugkontrolle auf dem Final durch genaue Vorgaben in der Geschwindigkeit und Radarvektoren.

    In LHR hat man das System perfektioniert. Hier werden die Flieger von ATC schon früh beim Verlassen der Holding Fixes (z.B. BIG, LAM) auf eine bestimmte Geschwindigkeit reduziert und durch Radarvektoren über den Gegenanflug genau hinter den vorausfliegenden Flugzeug im Endteil abgesetzt. Im Queranflug wird auf 180 Kts reduziert. Im Endanflug ab ca. 12NM wird auf 160 Kts reduziert. Diese Geschwindigkeit soll bis 4 NM gehalten werden.

    Das sieht dann so aus, als ob die Flieger eine „S“ Kurve machen, um in den Endanflug zu kommen.http://www.virtualiroma.it/eventi/VARLONDRA02/EGLL.pdf

    Auf der Seite 8, rechts (INITIAL APPROACH PROCEDURE, RWYS 09L/R, 27L/R) kann man den Flugweg ungefähr erkennen.

    Entscheidend dabei ist, das die Flugzeuge alle dieselben Geschwindigkeiten fliegen und der Eindrehpunkt auf den Queranflug. Durch genaues Timing dieses „Eindrehpunktes“ lassen die die Flieger von dem Fluglotsen sehr genau hintereinander aufreihen.

    Das Funktioniert bei anderen Flughäfen mehr oder weniger genauso.

    LHR hat nur den Vorteil, das es einen Homogen Art an Flugzeugen hat. Alles große Jets, keine Turboprops z.B., alle sehr ähnliche Anfluggeschwindikeiten. Daher geht es dort von der Staffelung sehr, sehr genau. Sind auch gut die Lotsen dort.

    Ich selber wurde allerdings einmal hinter einem Business-Jet gestaffelt, welcher spontan nach LHR flog. Mit der niedrigen Anfluggeschwindigkeit von unter 100Kts hatte der Lotse nicht gerechnet, im kurzen Endteil musste ich wegen Unterschreitung der Staffelung durchstarten.

    https://wrint.de/2013/10/23/wr216-anruf-im-cockpit/

    —Huffduffed by geni256

  4. 17. Stunde – Pop Masterclass erobert Rom – Pop Masterclass

    http://www.pop-masterclass.com/2017/09/17-stunde-pop-masterclass-erobert-rom/

    —Huffduffed by geni256

  5. Der Traum vom Fliegen (TS002) | Transiente Sichten

    There is no sport equal to that which aviators enjoy while being carried through the air on great white wings.— Wilbur Wright, 1905.

    Das Erscheinen von Folge 1 ist jetzt schon viel zu lange her, umso mehr freue ich mich, dass ich am Donnerstag die Gelegenheit hatte mit Markus Völter über ein Thema zu sprechen, bei dem ich nicht nur völlig Außenstehender bin, sondern (bedingt zum Beispiel auch durch Höhenangst) wahrscheinlich auch noch denkbar ungeeignet – dem Fliegen. Dabei haben wir uns speziell über die “einfachste” Art des Fliegens unterhalten, dem Segelfliegen. Noch ein kleiner Tipp am Rande: schaut Euch die Flugvideos von Markus an – näher kann man Segelfliegen nur noch erleben, wenn man selbst ins Cockpit steigt, wirklich sehenswert. Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Fliegen…äh, Hören!

    Markus Völter,

    Matthias FrommHier die Themen im Einzelnen:

    Markus als Podcaster (Omega Tau Podcast, Software Engineering Radio)

    Segelflieger

    Segelflugbilder von Markus

    Segelflugvideos von Markus

    Markus’ kleiner Aufsatz rund ums Segelfliegen

    Segelflüge in Deutschland 2012

    Ultraleichtflieger

    Schäfhalde

    Arten von Segelfliegen und Segelflugzeugen

    Gleitzahl

    Thermik

    Motorsegler

    Ausbildung

    Theorie

    Technik

    Flaps

    Rettungsfallschirm

    Höhenmesser

    Barometrische Höhenstufe

    Meeresspiegel-Höhe (QNH)

    Höhe über der Standarddruckfläche

    Flugfläche

    Segelflugrechner

    Navigation (Sichtflug, Instrumentenflug?)

    Luftfahrtkarte

    International Cicil Aviation Organization ICAO

    Deutsche Flugsicherung

    Luftraum

    Tropopause

    Funk

    Funkbetriebszeugnis

    VHF

    Wetter

    Wolkenflugberechtigung

    Segelflugwetterberichte

    Prüfung

    Praxis

    Kosten

    Aufwind

    Blauthermik

    Variometer

    Angst

    Unfallstatistik BWLV

    “Reviere” (Donzdorf, Schwäbische Alb, das “Königsdreieck – Stuttgarter und Nürnberger Luftraum umfliegen)

    Fliegen in den Bergen (z.B. Alpen)

    Luv und Lee

    Ausgabe 1 vom Omega Tau Podcast: Mitflug im Motorflieger

    Ausgabe 42 vom Omega Tau Podcast: Mountain Wave Project

    Bild von Markus Völter (©)

    http://www.transiente-sichten.de/2012/04/der-traum-vom-fliegen-ts002/

    —Huffduffed by geni256

  6. A!229 – Warlordismus – Aufwachen!

    Freitag, 25. August 2017, 9:44 UhrAfghanistan, wo liegt das eigentlich? Was ist da los? Und was war dort vor 30 Jahren los? Wir haben vergangene Woche mit dem Kenner der Materie Thomas Ruttig über Afghanistan und seine geografische, soziale und militärische Lage gesprochen. Wird Trump den Krieg privatisieren und intensivieren? Dann überraschte uns diese Woche Trump mit seiner neuen Afghanistan- und Südasien-Strategie. Anschließend – wie sollte es anders sein..? – schob die Bundesregierung merkwürdige Antworten in den Regierungspresskonferenzen nach. Wir hören es in dieser Reihenfolge.

    Wir danken unseren Produzenten Karsten, Stefan, Bernhard, Mahmoud, Georg, Wolfgang, Fritz, Nina, Rene, Johanna, Philipp, Jan, Andreas, Robert, Matthias, Stefan, Thomas, Christian, Andreas und unseren Unterstützern Sven, Andreas, Andreas, Max, Kathleen, Leonard, Voltemar, Lars, Max, Anatol, Jose-Carlos, Steve, Daniel, Johannes, Holger & Anke, Moritz, Hans-Georg, Fritjof, Bernhard, Lorna, Artur, Jan, Tim-Rene, Daniel, Norman, Daniel, Jule & Jonathan, Jan und Max.

    Afghanistan Zhaghdablai ~ Thomas Ruttig über Afghanistan

    Thomas bei Twitter

    Unterstütze uns!

    Download:

    MP3 Audio93 MB

    Opus Audio47 MB

    MPEG-4 AAC Audio132 MB

    Stefan

    Tilo

    Thomas

    Die Ausgabe lässt sich hier kommentieren. Die Kommentare werden mit Zeitverzug moderiert und dienen in erster Linie als Hinweise an Stefan und Tilo. Fragen und Diskussionen sind im Forum besser aufgehoben.

    https://aufwachen-podcast.de/2017/08/25/a229-warlordismus/

    —Huffduffed by geni256

  7. Folge 15 Wanderwaffeleisen – Der Elitehörer Podcast

    #Wanderwaffeleisen Der Backhauscast 5 Geschwister 4 Bundesländer 1 Podcast In jeder Folge vom Backhaus Cast wird unser Wanderwaffeleisen „verlost“. Also genau gesagt wird ausgelost wo das Waffeleisen als nächstes zu Gast seinen wird. Wer möchte kann das Wanderwaffeleisen natürlich auch gleich kaufen. Gerne über diesen Affilate Link #Wanderwaffeleisen. Damit werden ohne Mehrkosten für den Käufer vom…

    http://elitehoerer.de/folge-15-wanderwaffeleisen/

    —Huffduffed by geni256

  8. AdH055: Der grosse Bär – Auf dem Holzweg

    Zurück aus den Ferien und bereit fürs Podstock berichte ich von einer kurzen Arbeitswoche, einer peinlichen Museumsgeschichte und dem neusten Geschichtenkapselhörspiel. Im Waldwissen geht’s auf die Norfolk-Inseln. Zum Schluss eine Podcast-, eine Film- und eine Musikempfehlung. Viel Spass! Kurzeinspieler: “Weak and Powerless” von A Perfect Circle (alle Rechte vorbehalten)

    Intromusik: “Bobo” von Skogursson (CC -by -nc -nd)

    Show Notes

    Geschichtenkapsel: Eine Bewohnerin von Carcosa (Hörspiel)

    Podstock: Podcaster- und PodcasthörerInnentreffen in Sohrschied vom 10.-13.08.2017

    Waldwissen: Norfolk-Tanne

    Podcastempfehlung: You Are Not So Smart Podcast

    Filmempfehlung: Los Chronocrimenes

    Musikempfehlung: Thirteenth Step von A Perfect Circle

    Einspieler: Weak and Powerless

    http://holzweg.me/2017/08/13/adh055-der-grosse-baer/

    —Huffduffed by geni256

  9. Alexander Hoaxmaster op Twitter: “Weil man gerade wieder über #Depressionen redet. Hier nochmal mein Interview mit #RadioTide über den @Psych0Talk.https://t.co/XYK7sao1FN”

    Voeg deze Tweet toe aan je website door de onderstaande code te kopiëren. Meer informatie

    Voeg deze video toe aan je website door de onderstaande code te kopiëren. Meer informatie

    Door inhoud van Twitter in te sluiten op je website of in je app, ga je akkoord met de Overeenkomst voor ontwikkelaars en het Ontwikkelaarsbeleid van Twitter.

    Voorbeeld

    https://twitter.com/AlexHoaxmaster/status/889511415928827905

    —Huffduffed by geni256

  10. KIT - Fakultät für Mathematik - Der Modellansatz: Modell135 - Smart Meter Gateway

    modellansatz.de/smart-meter

    Bei genauem Hinsehen finden wir die Naturwissenschaft und besonders Mathematik überall in unserem Leben, vom Wasserhahn über die automatischen Temporegelungen an Autobahnen, in der Medizintechnik bis hin zum Mobiltelefon. Woran die Forscher, Absolventen und Lehrenden in Karlsruhe gerade tüfteln, erfahren wir im Modellansatz Podcast aus erster Hand.

    Zur GPN17 des Entropia e.V. im ZKM - Zentrum für Kunst und Medien und der Hochschule für Gestaltung (HfG) hat Manuel Lösch einen Vortrag zu Smart Meter Gateways gehalten. Manuel promoviert am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe zu intelligenten Stromnetzen und der Flexibilisierung von elektrischen Lasten, um diese netzdienlich zur Verfügung zu stellen.

    Die Einführung des Smart Meter Gateway wurde mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende Ende 2016 in Deutschland beschlossen. Dabei muss man Smart Meter Gateways deutlich von den so genannten Smart Metern oder intelligenten Zählern unterscheiden, die im Fall der elektrischen Energie den Ferraris-Zähler ablösen werden und den Stromverbrauch digital aufzeichnen und verarbeiten können. Die Kombination von intelligenten Zählern und einem Smart Meter Gateway resultiert in einem Intelligenten Messsystem, das Informationen auch an externe Entitäten wie Energielieferanten oder Netzbetreiber versenden kann.

    Viele Smart Meter sind mit einer Infrarot-Schnittstelle via Smart Message Language beispielsweise über das Volkszähler-Projekt auslesbar. Neuere Geräte verfügen über eine standardisierte M-Bus-Schnittstelle zur digitalen Datenübertragung zwischen Zähler und z.B. dem Smart Meter Gateway. Grundsätzlich soll die Standardisierung den Kunden das Auslesen erleichtern, damit sie einen besseren Einblick in ihr Energienutzungsverhalten erhalten und Einsparmöglichkeiten erkennen können. Gesetzlich ist sogar vorgeschrieben, dass die Nutzer eines intelligenten Zählers neben dem aktuellen Verbrauchswert sogar einen Einblick bis zwei Jahre in die Vergangenheit erhalten müssen.

    Bis zum Jahre 2032 sollen nach dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende alle Haushalte in Deutschland mit mindestens intelligenten Zählern ausgestattet sein, und je nach Haushaltsgröße auch mit Smart Meter Gateways, die die Kommunikation nach extern ermöglichen. Die Basis des Gesetzes ist das dritte Energiepaket der EU von 2009, die den Mitgliedstaaten vorgab eine Smart-Metering-Infrastruktur einzurichten, wenn eine Kosten-Nutzen-Analyse dieses für sinnvoll erachtet. Daher wurde 2013 eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt mit dem Ergebnis, dass ein Teil-Rollout für Deutschland sinnvoll ist. So sollen zwar alle Nutzer intelligente Zähler erhalten, jedoch sind die Gateways nur für größere, sog. netzrelevante, Nutzer vorgeschrieben. Die betrachtete Nutzungsgröße kann sich mit größerer Elektromobilität jedoch stark ändern: Mit einem Elektroauto kann der Verbrauch eines kleinen Haushalts sich vervielfachen und auch die dezentrale Stromerzeugung beispielsweise durch Photovoltaik wird einbezogen.

    Mit der Energiewende hat sich die Belastung der Stromnetze stark geändert. Die bisher auf zentrale Versorgung ausgelegte hierarchische Netztopologie kann durch dezentrale Stromerzeugung stark belastet werden. Zur Entlastung der Netze wurden Betreiber von PV-Anlagen verpflichtet, die Einspeisung zu beschränken, entweder fest auf 70 Prozent der Maximalleistung oder über ein Einspeisemanagement gesteuert über Rundsteuertechnik.

    Das Smart Meter Gateway arbeitet auf drei Netzbereichen und soll eine sichere Kommunikation zwischen diesen ermöglichen. So gibt es das dem Internet bzw. Wide Area Network zur Kommunikation mit beispielsweise dem Stromanbieter, das Home Area Network für Anwendungen im eigenen Haus und das Local Metrological Network welches die eigentlichen Strom-, Wärme, Gas- und Wasserzähler beinhaltet. Im Home Area Network könnten künftig beispielsweise Geräte wie das Nest Thermostat angeschlossen werden. Dieses kann in den USA heute schon beispielsweise Wärmepumpen oder Klimaanlagen sowohl nach Nutzeranforderung und Netzanforderungen optimiert ansteuern. Dabei werden das Haus oder der Warmwasserspeicher, also bereits vorhandene thermische Energiespeicher, zur Lastverschiebung im "intelligenten" Stromnetz ausgenutzt. Das Konzept dazu ist nicht neu, seit längerer Zeit gibt es bereits den Niederstromtarif, der im Gegensatz zum Hochtarif preiswerter ist und zu Zeiten geringer Netzauslastung zur Verfügung steht. Diese Tarife werden auch heute teilweise noch mit Nachtspeicherheizungen genutzt. Auf Grund energetischer Ineffizienz wurden Speicherheizungen bereits verboten, heute erleben sie aber wieder eine gewisse Renaissance, da sie zur Pufferung überschüssiger Energie herangezogen werden können.

    Mit der ermöglichten Kommunikation über verschiedene Netzwerkbereiche und der Steuerbarkeit von außen steigen auch die Sicherheitsanforderungen an ein solches System. Daher sind Smart Meter Gateways in Deutschland in eine Public Key Infrastruktur eingebunden, um einen Missbrauch nach Stand der Technik zu unterbinden. Eine sehr wichtige Rolle wird hier dem Smart Meter Gateway Administrator zugeteilt, der durch digitale Zertifikate die Grundlage für die Authentifizierung der verschiedenen Kommunikationspartner setzt.

    Die innere Sicherheit des Smart Meter Gateway wird durch ein vom BSI zertifiziertes Sicherheitsmodul gewährleistet, das die erforderliche Kryptographie zur sicheren Kommunikation zur Verfügung stellt. Auch in manchen Smartphones werden zusätzliche Chips zur Absicherung verwendet. Auch wenn es zumindest schon einen Anbieter eines zertifizierten Sicherheitsmoduls gibt, haben sich zum Zeitpunkt der Aufnahme zwar acht Gateways zur Zertifizierung beworben, doch hat noch keines die Zertifizierung abgeschlossen, obwohl die Gesetzgeber in diesem Jahr den Start des Rollouts intelligenter Messsysteme geplant haben.

    Die Wahrung der Privatsphäre ist ein wichtiges Thema bei der Weitergabe von Stromverbrauchsdaten: So konnte mit Hilfe der Messdaten eines Smart Meters bereits erfolgreich bestimmt werden, welcher Film auf einem Fernseher lief. Auf der anderen Seite ist die zeitnahe und regelmäßige Weitergabe von Stromverbrauchsdaten eine sehr wichtige Informationsquelle für die Bewirtschaftung der Bilanzkreise, die wesentlich auf der Erstellung von Prognosen basiert und grundlegend für die Stabilität unseres Stromnetzes ist. Da bei kleineren Verbrauchern noch keine viertelstündlichen Verbrauchsmeldungen erzeugt werden, kommen dort standardisierte Lastprofile zum Einsatz, um den typischen Stromverbrauch von Haushalten und Gewerbebetrieben zu modellieren. Durch die steigende Elektromobilität kann sich in Zukunft durch häusliches Laden der Verbrauch eines Haushalts jedoch deutlich von Standardlastprofilen unterscheiden. Andererseits ergibt der Ladeprozess einen neuen Freiheitsgrad, um Lasten zu verschieben und gerade dann Energie zu verbrauchen, wenn diese im Überfluss vorhanden ist.

    Zur Koordination vieler kleiner dezentraler Energieerzeuger wurde das Konzept der virtuellen Kraftwerke ins Leben gerufen, mit dem viele kleine Kraftwerke als gemeinsame Institution an Strom- und Regelleistungsmärkten aktiv teilnehmen können. Wenn der tatsächliche Verbrauch sich von den Prognosen stark unterscheidet, so fluktuieren die Preise an der Strombörse stark, es kann an der EPEX am Spotmarkt bei starkem Überangebot sogar zu negativen Strompreisen kommen, da große Kraftwerke sich nur beschränkt regeln lassen. Diese Großhandelspreise können aber aktuell nur zu einem Teil an Endkunden weitergegeben werden, da der tatsächliche Energiepreis nur einen Teil des Endpreises ausmacht; zusätzlich fallen fixe Netzentgelte und Umlagen an.

    Die Steuerung dezentraler Stromerzeuger und variabler Stromverbraucher (heute v.a. Wärmepumpen und Speicherheizungen) wie oft auch die Straßenbeleuchtung erfolgt an vielen Orten und auch in Karlsruhe durch Rundsteuertechnik, welche Signale im hörbaren Frequenzbereich von 110-2000 Hz über das vorhandene Stromnetz überträgt. Um hier ein Netzsegment zu steuern sind Sendeleistungen teilweise bis im hohen Kilowattbereich erforderlich. Die Rundsteuertechnik ist an vielen Orten auch durch Funkrundsteuertechnik mit Signalen auf Langwelle oder Ultrakurzwelle realisiert. Langwellensignale wie DCF77 können mit Soundkarten empfangen und auch können Langwellen per Audioausgang gesendet werden. Zur GPN17 wurde auch der Gulasch Push Notifier alias GPN-Badge entwickelt, der ebenso zentral die Teilnehmer des Events zum Gulasch rufen sollte.

    Das Forschungsgebiet von Manuel behandelt die Erschließung von Flexibilität in der Erzeugung und dem Verbrauch elektrischer Energie, mit dem Ziel diese netzdienlich und gewinnbringend in sogenannten "intelligenten Stromnetzen" zur Verfügung zu stellen. Dies untersucht er aktuell im Kontext größerer Liegenschaften, welche als große Endverbraucher oft auch vor Ort über eigene dezentrale Stromerzeuger verfügen. Am FZI House of Living Labs setzt er die Forschung praxisnah um: Das Energiemanagementsystem im FZI House of Living Labs ermöglicht beispielsweise die automatisierte Steuerung der Klimaanlage passend zu Meetings und dem aktuellen Netzzustand.

    Literatur und weiterführende Informationen

    M. Lösch: Digitalisierte Stromnetze und Smart Meter in Deutschland, Ein Überblick, Vortrag auf der GPN17, 2017. B. Becker, F. Kern, M. Lösch, I. Mauser, H. Schmeck: Building Energy Management in the FZI House of Living Labs, In Proceedings of the D-A-CH Conference on Energy Informatics (pp. 95-112). Springer International Publishing, 2015. M. Lösch, D. Hufnagel, S. Steuer, T. Faßnacht, H. Schmeck: Demand Side Management in Smart Buildings by Intelligent Scheduling of Heat Pumps, In Proceedings of the IEEE International Conference on Intelligent Energy and Power Systems (IEPS), 2014. T. Fassnacht, M. Lösch, A. Wagner: Simulation Study of a Heuristic Predictive Optimization Scheme for Grid-reactive Heat Pump Operation, In Proceedings of the REHVA Annual Conference, 2015. U. Greveler, P. Glösekötterz, B. Justusy, D. Loehr: Multimedia content identification through smart meter power usage profiles, In Proceedings of the International Conference on Information and Knowledge Engineering (IKE). The Steering Committee of The World Congress in Computer Science, Computer Engineering and Applied Computing, 2012.Podcasts

    M. Völter, V. Hagenmeyer: Stromnetze, ein Überblick, omega tau Podcast, Episode 246, 2017. S. Ritterbusch: Digitale Währungssysteme, Gespräch mit G. Thäter im Modellansatz Podcast, Folge 32, Fakultät für Mathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2014. J. Müller-Quade, A. Rupp, B. Löwe, K. Bao: Kryptographie und Privatssphäre im Stromnetz, Feature von Jan Rähm im KIT.audio Forschungspodcast des Karlsruher Instituts für Technologie, Folge 6, 2017. S. Seier, T. Alexandrin: Mieterstrom-Krimi, Abgrund oder Cliffhanger? Episode 16 im Blindstrom Podcast, 2017. M. Dalheimer, P. Hecko: Der Strom, Folge 5 im Pietcast, 2014.GPN17 Special

    Sibyllinische Neuigkeiten: GPN17, Folge 4 im Podcast des CCC Essen, 2017. M. Lösch: Smart Meter Gateway, Gespräch mit S. Ritterbusch im Modellansatz Podcast, Folge 135, Fakultät für Mathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2017. F. Magin: Automated Binary Analysis, Gespräch mit S. Ritterbusch im Modellansatz Podcast, Folge 137, Fakultät für Mathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2017.Diese Podcast-Episode zitieren

    Smart Meter Gateway (44MB, mp3)

    http://www.math.kit.edu/ianm4/seite/ma-smart-meter/de

    —Huffduffed by geni256

Page 1 of 10Older