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Huffduffed (30)

  1. SB-018 C3-HdK: Historie Teil 2 | Sendungsbewusstsein

    Vom ersten Camp bis zum heutigen 34C3 in Leipzig

    Hier der lang erwartete zweite Teil der Historie des C3. Das letzte mal hatten Tim und ich beim ersten Camp aufgehört und was das mit dem C3 zu tun hat. hier setzten wir quasi nahtlos an und erzählen die Geschichte weiter bis zum heutigen C3. Viel

    http://sendungsbewusstsein.info/sb-018-c3-hdk-historie-teil-2/

    —Huffduffed by Ocoda

  2. SB-017 C3-HdK: Historie Teil 1 | Sendungsbewusstsein

    Hallo Liebe Hörenden,

    ich war in der Metaebene um mit Tim eine Sendung zu Historie aufzunehmen. Schnell war klar, das wird ein längeres Ding und bedarf mindestens noch einer Sendung. Hier nun Teil 1. Von den Anfängen bis zum Haus am Köllnischen Park

    Viel Spaß

    shownotes folgen

    http://sendungsbewusstsein.info/sb-017-tim-pritlove/

    —Huffduffed by Ocoda

  3. CRE114 LLVM | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Hallo,

    nettes Thema.

    Soweit ich das verstanden habe nutzt also llvm statische einmal-Zuweisungen, die wohl eine “Weiterentwicklung” vom 3-Adress-Code sind,

    in dem sinne, daß man jedem Teilergebnis einen neuen Namen zuweist…

    …es also intern eigentlich nur Konstanten und keine Variablen gibt…

    …das bedeutet doch wohl, daß kurzlebige Zwischenwerte auch früh wieder “deallokiert” werden können, man also sozusagen eine “automatische Garbage-Collection” gleich mitgeliefert bekommt?

    Kann man das so zusammenfassen?

    Was runtime-optimization betrifft, erinnert mich das an FFTW,

    das macht das wohl auch, aber ob das llvm die selben Mechanismen nutzt?

    Zur Hardware-Entwicklung im Rahmen mit llvm….

    … wie wird das denn umgesetzt? Im Interview klang es so, als ob man eine weitere llvm-Optimierung startet und als Ergebnis eine bessere Hardware-Implementierung bekommt.

    Wie war das denn gemeint?

    Läuft der llvm-Code denn direkt auf der entwickelten Hardware,

    schluckt also direkt das llvm-Kompilat (llvm-machine (nicht-virtuell))?

    Oder wird das llvm-Kompilat in VHDL umkompiliert und daraus eine neue Hardware erzeugt, die dann das Programm nativ komplett in Hardware laufen lässt?

    Oder irgendwas dazwischen?

    Was die Darstellung paralleler Strukturen angeht… hmhhh

    vielleicht kann da ja auf bereits voirhandenes zurück gegriffen werden.

    Die Polykontexturalitätstheorie (PKL bzw. PCL) von Gotthard Günther, die Fortentwicklung seiner als mehrwertiger Logik angefangener Überlegungen, die kann vielleicht helfen.

    Mit ihr kann man widerspruchsfrei Paradoxien abbilden, da die Logik nicht ins Zwangskorsett einer Serialisierung gepresst wird, sondern die Zusammenhänge räumlich verteilt darstellt.

    Das heißt, das Problem der Beschreibung räumlich verteilter, paralleler Prozesse ist damit vollständig abbildbar!

    Das führt jedoch nicht zur Auflösung des Problems der Serialisierbarkeit. Manches wird sich wohl nicht serialisieren lassen, das ist ja das grundlegende der Parallelität. Aber vielleicht hilft die Darstellug mithilfe der PKL dazu, die Kluft zwischen hardware und Software zu überbrücken, bzw. Verständnislücken auszuräumen.

    Die PKL geht weit über das, was unsere heutige Hardware an Möglichkeiten bietet, hinaus. So ist damit aufzeigbar,

    wann man Parallelität in der Weise braucht, daß sie in “Nullzeit” Daten übertragen muß. Das geht zwar mit unserer heutigen Hardware nicht, aber man kann ja schon mal an Quantencomputer denken, wo dieses Problem der Lichtgeschwindigkeit als begrenzender Faktor der Ausbreitungsgeschwindigkeit wohl kein Problem mehr darstellt.

    Das heisst, die Analysewerkzeuge sind vorhanden, nur nicht weitgehend bekannt.

    Die PKL hat potentiell übrigens auch weiteren Einfluss auf die gesamte Wissenschaft, weil die PKL poly-kontextural arbeitet, die herkömmliche wissenschaft aber monokontextural. So lässt sich das System der natürlichen Zahlen durch die PKL HERLEITEN!

    Es liegt dem, was wir an Wissenschaft heutzutage als gültig ansehen, und was mit so manchen Axiomen daher kommt, noch wesentlich grundlegenderes zugrunde, als gemeinhin angenommen wird.

    Ich bin auf dem gebiet leider auch nur interessierter Laie, aber obige Aussagen habe ich machen können aufgrund Lesens einiger interessanter Texte, die man im Netz so findet. Günthers Originale habe ich mir noch nicht rein gezogen; einige seiner Schriften wurden aber vor ein paar Jahren neu aufgelegt (z.B.: G.G.: Das Bewusstysein der Maschinen).

    Weiterentwickelt wurde die PKL von Rudolf Kaehr und einigen weiteren Leuten.

    Folgendes als Lesetips:

    Introducing and Modelling Polycontextural logics:http://www.thinkartlab.com/pkl/tm/plisp/ENGLISH.EPS

    Erkennen und Wollen:http://www.vordenker.de/ggphilosophy/e_und_w.pdf

    Einschreiben in die Zulkunft:http://www.vordenker.de/ggphilosophy/kaehr_einschr-in-zukunft.pdf

    Weiterhin auch viele weitere Artikel auf thinkartlab.com und vordenker.de.

    Auch der die Begriffe “Morphogrammatik” und “Kenogrammatik” sind in diesem Zusammenhang wichtig, und dazu gibt es auch pdf’s im Netz.

    Nochmal zurück zu der Sendung: wie schon jemand anderes hier schrieb, fände ich weitere Compiler-Beiträge interessant, auch den Teil-2 dieser Sendung, wo der Ansatz llvm/Hardware aufgegriffen werden könnte, fände ich interesant.

    P.S.: Eine “preview”-Option auf den Feedback-Seiten wäre ganz praktikabel.

    https://cre.fm/cre114-llvm

    —Huffduffed by Ocoda

  4. CRE063 Die Programmiersprache C++ | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Habe eben erst die Chance gehabt den C++ Podcast mit Pavel zu hören und war begeistert. Sehr viele, sehr persönliche, praxisnahe Erfahrungen, Fehler, Wiedersprüche und Vorurteile und gerade das erwarte ich in einem Podcast dieser Länge von nur 1pH (pavel hour) und dieses Formates. Ich persönlich will keine neutralen oder objektiven Vorstellungen einer Sprache, da kann ich mir die 0815 Folien von irgendeiner Uni herunterladen oder schnappe mir irgendeine Referenz aus dem Amazon Shop. Ich will etwas aus der gelebten Praxis hören, evtl. sogar etwas skurilles, quasi ein gesprochenes “Hands On Hacking” und das haben mir Tim und Pavel in meinen Augen geliefert. Mein täglicher Alltag zeigt mir, dass solche Podcasts fast unbezahlbar sind. Warum? Viele im Schule/ Studium/ Job geben ihre Erfahrungen nicht so ohne weiteres Preis und darum bin ich immer recht dankbar, wenn jemand SEINE Meinung zu einem Thema öffentlich äußerst oder mich auf etwas aufmerksam macht. Dabei ist es mir eigentlich egal, ob es mir gerade in dem Kram passt oder mir gerade zeigt, dass ich in den letzten Jahren totalen Unfug gelernt habe (weil z.B. irgendwelche Professoren mir Java eingebläut haben).

    Klar hab ich mich zwischendurch immer mal wieder gefragt, was will er uns jetzt eigentlich damit sagen? Ich persönlich setze PHP für Web, C,ASM für wenn schnell gehen muss und .NET/C# für Kundenaufträge ein und bin bisher noch nicht an Grenzen gestoßen. Aber das liegt doch vermutlich eher daran, dass ich mich mit einigen Dingen schlicht noch nicht beschäftigt habe. U.A. habe ich keine 14 Jahre Erfahrung in einer Sprache und u.A. bin ich nicht in einer Branche wie Pavel tätig und kann daher nicht über die Unzulänglichkeiten meiner oder anderer Sprachen in diesem Kontext urteilen. @Casandro ich verstehe Deinen Kommentar, aber irgendwie auch wieder nicht. Ich käme zB. nie auf die Idee einen Hubschrauberpiloten, der nur kurz die Vorzüge von Hubschraubern gegebenüber anderen Beförderungsmitteln hervorheben soll, damit zu konfrontieren, das er vergessen hat zu erwähnen, ne große Boing fliegt weiter und nen Fahrrad hat eine bessere Energieeffizenz. Klar müssen grundsätzliche Probleme herausgestellt werden, aber haben sie es nicht versucht? Gerade Tim hat es Pavel ja zwischendurch nicht so leicht gemacht und ich hab die ganze Zeit mitgefiebert, ob Pavel da nicht gleich seine Ruhe verliert und sich an Tim vergreift. Fefe an dieser Stelle zu erwähnen ist irgendwie unfair. Fefe ist ein “ganz, ganz besonderer Mensch”, der in jedem “Hello World” jeder beliebigen Sprache Fehler finden und es in einen zynischen, vermutlich politisch-wirtschaftlich-sozial angehauchten, populistischen Kontext packen könnte :) Für diese ganz konkreten Sachen hat die 1pH einfach nicht gereicht, würde ich jetzt einfach mal behaupten.

    Noch mal zu dieser Serie im Allgemeinen: Von Anfang an sehr interessante und abwechselungsreiche Sendungen, die sich in meinen Augen mehr an den interessierten PC-User richten als Euer normales Chaosradio, was im Gegensatz dazu beinahe langweilig und trivial wirkt, da es nur nochmal wiederholt, was vermutlich ohnehin längst “Common Sense” bei der überwiegenden und aktiven Mehrheit Eurer Zuhörer ist und sich thematisch überdurchschnittlich wiederholt. Zumindest in meinen Augen. Keine Kritik, sondern eher ein offensichtlicher Vergleich, aber Ihr müsst vermutlich dem Format “Radio” gerecht werden.

    Tim: “Keep them coming”. Wie wäre es eigentlich mal alle Seiten CCC, CCCBlog, Chaosradio, Wiki, Events … unter ein Layout und eine Webseite zusammenzufassen. Quasi wie einer dieser Newsseiten faz, nytimes, heise? Ist das gerade Unsinn was ich da vorgeschlagen habe?

    https://cre.fm/cre063-die-programmiersprache-c-plus-plus

    —Huffduffed by Ocoda

  5. CRE031 Programmiersprachen und Dylan | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    https://cre.fm/cre031-programmiersprachen-und-dylan

    —Huffduffed by Ocoda

  6. CRE142 Steuern | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Gute Folge, auch wenn die Tonqualität stark schwankend ist. Zuerst dachte ich ja das dieses Thema der absolute Partykiller ist. Der sympathische Gast hat mich dann aber doch eines Besseren belehrt.

    Zu dem Punkt ganz am Anfang kann ich nur sagen: ganz genau! Es ist nicht so sehr eine Abneigung Steuern zu zahlen, denn wie gesagt sind diese wichtig und richtig weil nützlich, sondern es ist

    dieses unsägliche deutsche Steuersystem, dass eine Sprache verwendet bei der sich mir die Zehennägel hochstellen und das derart verkompliziert ist, dass keine Sau mehr wirklich durchblickt und wenigstens ich keine Lust verspüre mich dort hineinzudenken. Ich empfinde es schlicht als Nötigung mir aus diesen Gründen einen Steuerberater nehmen zu müssen, eine Berufsgattung die an sich nicht wirklich benötigt werden würde, wäre die Steuer einfach, ohne Ausnahmen und mal schnell am Frühstückstisch kalkuliert. Gerade die Ausnahmeregelungen, also Absetzbarkeiten, empfinde ich als unnötige Verkomplizierung. Dann doch lieber einen etwas niedrigeren Steuersatz und für niemanden irgendwelche Abschreibemöglichkeiten. Ich denke, das man dann ein besser vorhersagbares Steueraufkommen hätte und das es trotz geringerem Steuersatz mehr entrichtete Steuer zur Folge hätte.

    Um ein Beispiel zu geben wie hoch die Grundsteuer sein kann: ich zahle für 70qm Wohnraum pro Jahr 175,- €. Finde ja die Regelung das der Vermieter diese Kosten umlegen darf nicht sonderlich gerecht. Denn wie im Podcast ausgeführt zahlt man diese Steuer ja wegen der potentiellen Möglichkeit mit dem Grund Geld zu verdienen. Und das ist im Falle des gemieteten Wohnraums eindeutig der Vermieter und nicht der Mieter. Insofern würde mich die Rechtfertigung, das Warum, interessieren, weshalb der Mieter diese Steuer anteilig mit zu zahlen hat. Schliesslich ist es nicht der Grund des Mieters und wenn es kein Gewerberaum ist verdient ein Mieter damit auch kein Geld.

    https://cre.fm/cre142-steuern

    —Huffduffed by Ocoda

  7. CRE127 TeX und LaTeX | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Tolle Sendung, hat mir gut gefallen. Trotzdem habe ich doch einwende. Für meinen Geschmack wurde Latex teilweise als zu leicht dargestellt.

    Nach meiner in Latex gesetzten Bachelorarbeit habe ich mich inzwischen schon fast wieder von Latex abgewendet. Das angebliche schnelle ändern von Layouts (wie z.B. die Schrift von Überschriften, Abständen zwischen Absäzten und Überschriften usw.) ist eine Mär! Jede kleinste Änderung lief meistens auf elende Buch und Internet-Recherche hinaus, die normal so um die halbe Stunde bis hin zu drei Stunden dauern konnte bzw. teilweise zur Aufgabe führte.

    Zwei Dinge möchte ich besonders dabei hervorheben:

    Was mich am meisten geärgert hat war, dass es mir selbst nach Tagen nicht möglich war eine andere Schrift zu verwenden, als die Schriften, die in Latex eingebunden ist. Egal ob TTF oder OFT. Ich wollte Linux Libertine als Schrift verwenden, habe aber irgendwann aufgegeben, weil es einfach nicht funktioniert hat. Foren und HowTos im Netz haben mir bestätigt, dass man besser die Finger davon lassen sollte, neue Schriften in Latex einzubinden, weil es umständlich, kompliziert “und nicht sehr schön ist (die bestehenden Schriften sollten doch jedem reichen)”. Und das ist eines meiner Hauptgründe gegen Latex. Ein Setzsystem, indem ich noch nicht mal ordentlich Schriften verwenden kann ist meiner Meinung nach nicht zureichend.

    Zweiter Punkt ist das, was einer vor mir bereits geschrieben hat. “out of the box” gehen nur die wenigsten Sachen bei Latex. Mal ganz davon abgesehen, dass man für alles und jeden packages einfügen muss (selbst um Zeilen oder Spalten von Tabellen zu vereinen), gibt es für genug Aufgaben gleich mal zwei oder drei Packages (auch nicht gerade praktisch), aber was ich noch viel schlimmer finde ist, dass man für jedes Package gleich noch auf seinem System installieren darf, weil es sonst garnicht erst geht und das in Linux beschriebene Latex-live-Paket hilft da auch nicht besonders viel weiter.

    Generell ist mir aufgefallen, dass Latex dann gut ist, wenn man nichts am Layout verändern möchte. Man tippt ein wenig, Deklariert etwas als Überschrift, Formel, Tabelle, Bild und was weiß ich noch und es geht. Leider hört der Spaß auf, wenn man etwas verändern möchte am Standard-Layout. Für ein und die selbe Aufgabe gibt es dabei mal mindestens zwei Vorgehensweisen (was auch auf die vorher erwähnten Packages zurückzuführen ist, wo es verschieden Packages für die gleiche aufgabe gibt) und dann ist auch noch die Frage, welche davon für einen selber geeignet ist. Unterm Strich habe ich mehr Zeit darin investiert mein Latex-Dokument zu verändern, als wenn ich in OpenOffice Verweise, Überschrift, Bildunterschriften und Bibliothekseinträge alle von Hand gemacht hätte (und dafür gibt es in Offic-Paketen auch Tools).

    Eigentlich finde ich es etwas schade, dass Latex nicht so angenehm zu verwenden ist, wie Latex-Propheten es oft versprechen. Ich hätte es gerne weiter genutzt, doch vermutlich werde ich es nicht mehr für “ernste” Sachen verwenden.

    Was mir im Podcast etwas fehlte war die Erwähnung von KOMA-Script, das vor allem für den deutschen Raum sehr sinnvoll ist. Sonst war der Podcast natürlich gut wie immer. Hat spaß gemacht zuzuhören.

    https://cre.fm/cre127-tex-und-latex

    —Huffduffed by Ocoda

  8. CRE122 Compilerbau und Typtheorie | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Also ich bin ein wenig enttäuscht von dem Beitrag. Ich sehe ja ein, daß ein Redner in einem recht straffen Interview ja doch in gewisser Weise unter Stress steht und doch den einen oder anderen Fehler macht, aber was ich hier gehört habe, erfreut mich nicht besonders aufgrund der vielen doch recht ungenauen Aussagen. Der Name des Podcasts verspricht jedenfalls bedeutend mehr, als er nachher hält.

    ZB ist das Lambdakalkül ist nur unzureichend erklärt worden.

    “Die Kalküle sind erstmal ein Modell” ist sehr treffsicher formulert, führt aber am Ziel einer Erkläruns vorbei, da wir gegerell mit Modellen zu tun haben. “Kalküle sind Algebren und basieren auf Axiomen” hätte ich lieber gehört, denn dann wäre die Sache mit der Beweisbarkeit später auch einfacher zu erklären gewesen.

    Es wird nicht darauf eingegangen, daß der eigentliche Vorteil und die daraus resultierende Flexibilität des Lambdakalküls darin besteht, daß Funktionen Firstclass Objects sind und wie Werte an andere Funktionen übergeben werden können, Thema Closures.

    Es bleibt im Zwischencode-Thema unerwähnt, daß in der Sprachenentwicklung auch andere Sprachen, wie C als Zwischencode genutzt wird (zb. von (Gwydion-)Dylan).

    Die Abneigung gegen Java mag persönliche Gründe haben, aber (im Beispiel der Sortfunktion) ist Hannes Mehnert so ziemlich auf dem Holzpfad, da er das Collections Framework nicht genau zu kennen scheint.

    Es erkennt ausserdem in seinen Ausführungen nicht, daß es einen inhärente Gemeinsamkeit zwischen Klassen und Funktionen, die Closures zufückliefern und Objekten und den Closures selbst gibt und dadurch die objektorientierte der funktionalen Welt näher rückt. Beide Paradigmen haben eine ganze Menge von Gemeinsamkeiten.

    Er erkennt nicht, daß auch Java in der Art funktional ist (nämlich über anonyme Klassen, die man als anonyme Funktionen verwenden kann, ähnlich wie die (Anonymen) Delegates in C#) und nennt scheme in einem Atemzug mit haskell und ml Beweisbar, weil funktional. Das ist totaler Blödsinn, bitte entschuldigt.

    ML und Haskell, wie auch Mercury sind “rein funktionale Programmiersprachen” und damit “nicht Imperativ” und damit “besser beweisbar” – besser deswegen, weil Mathematik auch in dem Sinne “pure funktional” ist (Konvertierberkeit von lambdakalkül zu formaler logik und zurück ist bereits bewiesen) und weil es in der Mathematik immer noch Beziehungen gibt, die man kennt, aber die sich (bislang) nicht beweisen lassen. Mit anderen Worten: nicht jedes in einer “nicht imperativen” Programmiersprache geschriebenes Programm ist auch beweisbar.

    Scheme und Lisp sind funktional, aber nicht Pure. und mit etwas Umstand (siehe oben) kann man auch die funktionalen Fratures anderer Programmiersprachen nutzen: C#, python, perl, java. Bedeutend umständlicher wird es in c, denn da kann man keine Closurevariablen anlegen – wer in c funktional programmieren will, sollte einen eigenen Stack verwalten und dann geht auch das wieder oder er baut sich einen Code-Dom, der das kann.

    Ist natürlich klar, rein theoretisch kann ich in jeder turingvollstaendigen PL alles, wie in jeder anderen – die Frage ist natürlich die nach der Lesbarkeit und Eleganz.

    So, das war es für heute, ich hoffe dieser Audio Beitrag bleibt eine Ausnahme, denn als Stammhörer kann ich mich durchaus als verwöhnt bezeichnen von der Masse der Chaosradio-Sendungen.

    Macht weiter so und viel Erfolg bei den nächsten Sendungen.

    Frank.

    https://cre.fm/cre122-compilerbau-und-typtheorie

    —Huffduffed by Ocoda

  9. CRE105 OpenBSD | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Ein interessanter Podcast. Ich habe bisher noch keine praktischen Erfahrungen mit OpenBSD und als Ergebnis das ich aus diesem Podcast ziehe, werde ich jetzt erst recht Abstand davon nehmen.

    Abgesehen davon, dass ich nicht verstehen kann, wie man heutzutage noch CVS benutzen kann, habe ich den Eindruck bekommen, dass es sich um eine eingeschworene Gemeinde handelt, die von Anführer Theo kommandiert wird, der zwar technisch wohl einiges drauf hat, menschlich aber eher weggesperrt gehört. Eigentlich kein Wunder dass OpenBSD bisher nie den Durchbruch geschafft hat. Diese diktatorischen Strukturen wären in einer größeren Gemeinde wohl eher kontraproduktiv – im Gegensatz zum Gast dieses Podcasts (sorry, Namen vergessen), denke ich, dass der Antrieb in einem Projekt zwar von vergleichsweise wenigen Personen kommt, wichtige Entscheidungen aber im Sinne einer Gemeinschaft nur demokratisch getroffen werden können und dies auch kein Problem darstellt, solange die entscheidende Gemeinschaft ein technisches Grundverständnis der Dinge hat. Eine Struktur wie in OpenBSD, bei der sich alles auf Lust und Laune einer einzelnen Person stützt ist für mich von vornherein zum Scheitern verurteilt (bzw wird immer ein Nebenprodukt bleiben und nie bei den Großen mitspielen können).

    Danke jedenfalls für den kurzen Einblick in die Welt von OpenBSD.

    https://cre.fm/cre105-openbsd

    —Huffduffed by Ocoda

  10. CRE101 iPhone Anwendungsentwicklung | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

    Das iPhone und wie man Software dafür schreibt Das iPhone mischt seit gut 18 Monaten den Telefonmarkt auf und hat sich Mitte 2008 auch für Drittentwickler geöffnet. Im Gespräch mit…Das iPhone und wie man Software dafür schreibt

    Das iPhone mischt seit gut 18 Monaten den Telefonmarkt auf und hat sich Mitte 2008 auch für Drittentwickler geöffnet. Im Gespräch mit Tim Pritlove reden Martin Pittenauer und Dominik Wagner über die Eigenschaften und die Programmierung der neuen Plattform.

    Der Podcast berührt verschiedene Aspekte: die Eingabesysteme und Sensoren des iPhones, die Funktionsweise der Ortsbestimmung, Aufbau des Grafiksubsystems, die neuen Konzepte der Benutzerführung und -eingabe, das Verhältnis von Mac OS X und der OS X Version für das iPhone, was man lernen sollte, um mit dem iPhone zu programmieren und was man überhaupt für Voraussetzungen schaffen sollte, um loslegen zu können, der Nutzen von Paper Prototyping für den Applikations-Designprozess.

    Dauer: 1:39:51

    On Air

    Tim Pritlove

    Tim Pritlove @ CRE101 iPhone Anwendungsentwicklung

    Dominik Wagner

    Dominik Wagner @ CRE101 iPhone Anwendungsentwicklung

    Martin Pittenauer

    Martin Pittenauer @ CRE101 iPhone Anwendungsentwicklung

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    Shownotes:

    Links:

    Martin Pittenauer

    Dominik Wagner

    The Coding Monkeys

    WP: iPhone

    WP: Multi-Touch

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    WP: Core Animation

    WP: Quartz

    Cocoa

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    Circulator

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    WP: SQLite

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    WP: Paper prototyping

    22C3: Paper-Prototyping Workshop

    SubEthaEdit

    Classics

    Tap Tap Revenge

    Ocarina

    Openmoko

    Android

    Gebrauchstauglichkeit (Usability)

    https://cre.fm/cre101-iphone-anwendungsentwicklung

    —Huffduffed by Ocoda

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