πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει – alles ändert sich und nichts bleibt wie es war, das meinten schon Heraclitus und Plato. Wenn es ums Internet und Barrierefreiheit geht scheint es aber doch so zu sein das kaum Bewegung statt findet. Da nur in der Bewegung Kraft liegt ist ist es auch kaum verwunderlich das Barrierefreiheit nicht Innovation vorantreibt. Das kann auch anders gehen und in diesem Vortrag zeigt Christian Heilmann ein paar Beispiele wie man auch als Nicht-Techniker der Welt zeigen kann wie man Barrieren im Netz umgeht oder sogar ausschaltet. Das Netz der Seiten ist tot, und das Netz der Daten besteht aus Bausteinen die man wie Lego so zusammenstellen kann wie man es braucht oder toll findet.
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Christian Heilmann: Panta rhei – das Netz ändert sich, warum nicht wir?
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Tomas Caspers: Die Heisenberg’sche Unschärferelation oder was Webdesign mit Quantenphysik zu tun hat
Caspers zeigt am Beispiel von Katzencontent, dass Webseiten gleichzeit sehr tot und sehr lebendig sein können und erklärt, wie dunkle Materie die Ausbreitung des Webs beschleunigt. Er argumentiert gegen eine vereinheitlichte Feldtheorie des Webdesigns, da diese die Gravitationskräfte, die schlechte Webauftritte auf Besucher ausüben, nicht ausreichend erklären kann.
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Jens Grochtdreis: Aspekte moderner Frontendentwicklung
Auch im Jahr 2009 ist standardkonforme, durchdachte Webentwicklung leider noch keine Selbstverständlichkeit. Alles beginnt mit der richtigen Einstellung zum Medium. Neben dem selbstverständlichen Wissen über die genutzten Standards benötigt man auch die Motivation, gute Arbeit abzuliefern.
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Manuela Vergud, Michael Stenitzer: wien.info – Wiens neues Tourismusportal
Der Relaunch einer großen Website wie jener von WienTourismus stellt Auftraggeber, Redaktion und Agentur vor große Herausforderungen, insbesondere wenn dabei höchste Ansprüche an die Barrierefreiheit gestellt werden. Ein Blick hinter die Kulissen beleuchtet unterschiedlichste Aspekte:
Warum Barrierefreiheit aus Sicht des WienTourismus höchste Priorität hat Barrierefreiheit als redaktionelle Herausforderung Die Herausforderungen einer Website in zwölf Sprachen Accessibility als Kostenfaktor Moderne Frontendentwicklung: flexibles Design, der Einsatz von Javascript, WAI-ARIA und Multimedia Die Grenzen und Herausforderungen der Barrierefreiheit
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Michael Barthofer: Die BIENE – Ruhekissen oder Nagelbrett?
Mit dem Redesign 2008 gewann www.linz.at eine silberne BIENE und den Bundespreis „Barrierefreiheit in der IT“ des ebiz egovernment awards. Wie führt man Barrierefreiheit in einer großen Institution wie der Stadt Linz ein und wie wird man im Alltag der BIENE gerecht?
Institutionelle Einbindung der Barrierefreiheit Ausschreibung Qualitätssicherung Kosten Erfahrungen
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Fritz Weisshart: Böses Javascript – Gutes Javascript?
Wie setzt man JavaScript richtig ein, und was ist beim Einsatz von JavaScript zu bedenken und zu berücksichtigen.
Kann und soll man denn nun JavaScript auf barrierefreien Seiten bedenkenlos einsetzen?
Ist JavaScript böse? JavaScript ist „unreif“ für Screen Reader. JavaScript – no problem? „Gutes“ JavaScript? 3 Schichten Modell Graceful Degradation Progressive Enhancement Best Practice (JavaScript wird erwachsen.) Testen, testen, testen! Beispiele
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Sylvia Egger: 2009: Eine Tastatur-Odyssee
Versucht man eine Webseite mit Tastatur zu bedienen, endet das fast immer noch in einer Tastatur-Odyssee. Hinreichende Gründe also, sich immer wieder die Probleme und Hürden genauer anzusehen. Wir nehmen uns das österreichische Web 2.0 Startup yasssu.com vor, das im Web, mobil und per Telefon Podcast – Audio und Videos – auswählen und abonnieren lässt. Versucht man nun diese Webseite mit Tastatur zu nutzen, stößt man auf viele weiße, unerreichbare Flecken: nicht fokussierbare Elemente wie DIV, Bilder und Tabellen, nicht erreichbare Player, lost Layer und ein für Tastaturnutzer nicht optimiertes Drag & Drop.
Der ganz normale Tastaturalltag und typische Probleme im Web 2.0 Alltag eben. Damit es uns damit und danach besser geht, werden ein Add-ons und positive Beispiele vorgestellt, mit denen wir besser debuggen und surfen: Schließlich geht es um mehr, als bloß nur zu tabben.
Damit Barrierefreiheit endlich auch zur Routine wird.
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Max Kossatz: Wie wird Web2.0 unser Leben verändern?
Jeder spricht von Social Media, aber wie kann man diese einsetzen umseine eigenen Ideen und Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Und ist dies überhaupt eine breite Öffentlichkeit? Welche Bedeutung haben Begriffe wie „Partizipation“, „Open Government“, „Open Access“? Muss ein Staat seinen Umgang mit den BürgerInnen neu überdenken? Und was müssen die BürgerInnen lernen?
